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Macht Kontrolle Evidenz

Das vorläufige Programm der NGfP Konferenz 2011 Macht Kontrolle Evidenz ist jetzt verfügbar auf http://2011.ngfp.de und als pdf.

NGfP unterstützt die Resolution zur Revision des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) für den Beruf des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten

Der Beruf des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJP) wurde durch das PsychThG von 1998 zu einem heilkundlichen Approbationsberuf fortentwickelt, um der psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen einen eigenständigen Stellenwert zu geben.
Dies hat sich in den letzten zehn Jahren bewährt, und die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie hat in Europa eine herausragende Bedeutung erlangt. Die Etablierung eines eigenen Faches hat dazu beigetragen, dass die Ursachen- und Interventionsforschung in Bezug auf psychische Störungen von Kindern und Jugendlichen und Behandlungsverfahren immens ausgeweitet wurde. So konnte sich eine spezifische Behandlungskompetenz der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten entwickeln, für die sich als Basisqualifikation (Eingangsqualifikation für die Ausbildung) die nach aktuell geltendem Recht vorgesehenen Studiengänge in Sozial-/Pädagogik und Psychologie bewährt haben.
Empirische Erhebungen zeigen jedoch, dass die aktuelle psychotherapeutische Versorgung der Kinder und Jugendlichen nicht ausreicht. Psychologische Psychotherapeuten, denen faktisch die berufsrechtliche Behandlung aller Altersgruppen zusteht, beteiligen sich, selbst wenn sie über eine zweite Approbation oder wenn sie über eine sozialrechtliche Ergänzungsqualifikation verfügen, kaum an der Versorgung von Kindern und Jugendlichen.
Die zunehmenden psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter bedürfen folglich weiterhin einer qualifizierten und auf diese Bevölkerungsgruppen ausgerichteten Ausbildung und Berufsausübung in einem dafür geschaffenen Approbationsberuf, bei dem nicht zuletzt auch erziehungs- und sozialwissenschaftliche Wissensbestände von einiger Bedeutung sind.

Wir empfehlen daher die Beibehaltung des Approbationsberufes des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, die Festlegung einer Eingangsqualifikation für diese Berufsausbildung durch ein qualifizierendes Hochschulstudium (Diplom, Magister, Master) in einem sozial-/pädagogischen oder psychologischen Fach unter Berücksichtigung fachspezifischer Inhalte, eine allein auf die psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen ausgerichtete qualifizierende postgraduale Ausbildung, die staatlich kontrolliert zu einer Approbation für einen heilkundlichen Beruf führt, eine Beibehaltung der Regelung, dass die Approbation dem sozialrechtlich relevanten Fachkundenachweis entspricht.
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Der Sieg der Atom-Lobby wird zum großen Vorbild

Riesenerfolg für die Energiekonzerne und ihre Lobbyarbeit: Unter Führung von RWE-Chef Jürgen Großmann erreichten sie eine Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke von zwölf Jahren. Ihr lautes Vorgehen dient anderen Branchen nun als Vorbild.
Das für Wirtschaftskapitäne eher schroffe Vorgehen ist auch für andere Branchen ein Lehrstück. Die Zeit der Diplomatie scheint vorbei, dröge Verbandsarbeit verläuft sich im Leeren. Stattdessen können Konzerne ihre Forderungen vor allem dann durchsetzen, wenn die Konzernchefs selbst die politische Bühne betreten, wenn sie unerschrocken auf Konfrontationskurs zur Regierung gehen und die für sie zuständigen Gewerkschaften als Partner gewinnen.

Quelle: Handelsblatt (n. Nachdenkseiten 08.09.2010)

Medium Energie-Journalist angebliche politische Ausrichtung laut Atomlobby
“FAZ” Andreas Mihm schwarz-gelb
“FAZ” Konrad Mrusek schwarz-gelb
“Wirtschaftswoche” Steffi Augter schwarz-gelb
“Wirtschaftswoche” Andreas Wildhagen schwarz-gelb
“Handelsblatt” Klaus Stratmann schwarz-gelb
“Handelsblatt” Daniel Delhaes schwarz-gelb
“Welt” Daniel Wetzel schwarz-grün
SPIEGEL Wolfgang J. Reuter schwarz-rot
SPIEGEL Frank Dohmen schwarz-rot
“FTD” Timm Krägenow gelb-grün
“FTD” Olaf Preuß gelb-grün
SPIEGEL ONLINE Anselm Waldermann rot-grün
“Süddeutsche Zeitung” Michael Bauchmüller rot-grün
“Süddeutsche Zeitung” Cerstin Gammelin rot-grün
“FR” Vera Gaserow grün
“taz” Nick Reimer grün
Quelle: PRGS (“Kommunikationskonzept Kernenergie”)

Dramatische Zunahme psychischer Erkrankungen

Mit der dramatischen Zunahme psychischer Erkrankungen befaßt sich ein Beitrag von Jürgen Reusch in der September-Ausgabe der Fachzeitschrift Arbeitsrecht im Betrieb. So kommt beispielsweise der Gesundheitsreport 2010 der Techniker Krankenkasse (TKK) zu dem Ergebnis, daß die psychisch bedingten Fehlzeiten seit dem Jahr 2000 um rund 40 Prozent zugenommen haben. Damit einher geht eine Steigerung des Medikamentenkonsums, mit dem Beschäftigte offenbar versuchen, »die geforderte Leistungsfähigkeit auf längere Dauer aufrechtzuerhalten und den permanenten Druck besser (zu) ertragen«. So hat sich die Einnahme von Antidepressiva bei Frauen in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt, bei Männern hat sie um 120 Prozent zugenommen.

Eine zentrale Ursache für deren Zunahme sehen Wissenschaftler in Veränderungen des beruflichen Umfelds. »Die ganze Arbeitswelt wird viel stärker als früher ökonomisiert, wird dem Diktat von Markt und ›Wettbewerbsfähigkeit‹ unterworfen. Damit steigen Leistungs- und Konkurrenzdruck für die Beschäftigten«, so Reusch. »Maßlose Renditeansprüche und maßlose Leistungsansprüche sind zwei Seiten einer Medaille.«
Daraus ergibt sich, daß der Schutz vor psychischen Belastungen eine wichtige Aufgabe betrieblicher Interessenvertretungen sein muß. Zentrales Instrument hierfür ist die im Arbeitsschutzgesetz vorgesehene ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung, mit der Quellen körperlicher und psychischer Belastung aufgedeckt und beseitigt werden sollen. Zudem gilt es, Beschäftigte und betriebliche Akteure über das Gefährdungspotential psychischer Belastungen zu informieren. So kann die Individualisierung des Problems überwunden und klargemacht werden, »daß das Gefühl der Überlastung nicht mit persönlicher Schwäche oder individuellem Versagen zusammenhängt, sondern mit schlechten Arbeitsbedingungen zu tun hat«. (31.08.2010, S. 15)

Arbeitsrecht im Betrieb – Zeitschrift für Betriebsratsmitglieder. Erscheinungsweise: monatlich. Bezug und Probeabo: www.aib-web.de

Krebs in Falludscha

Aufsehenerregende Studie: Zur Hinterlassenschaft der US-Armee im Irak gehören die Folgen des Einsatzes von Uranmunition

Von Karin Leukefeld, Damaskus
Vorgeblich soll am heutigen Dienstag der sogenannte US-Rückzug aus Irak beendet sein. Und obwohl es nichts zu feiern gibt, wird das Ereignis propagandistisch gewürdigt. Unter anderem sind eine Rede von Präsident Barack Obama in Washington sowie verschiedene »Feierlichkeiten«. Was bleibt, sind 50000 amerikanische Besatzungssoldaten, die angeblich zur Ausbildung irakischer Soldaten und Polizisten eingesetzt werden, jedoch jederzeit auch militärisch zuschlagen können. Was bleibt, sind Zerstörung, Massenfluchten, eine politisch fragile Lage, die alltägliche Angst und das unermeßliche Leid der Opfer. Es hält an.

Zum Beispiel Falludscha. Die Stadt liegt etwa 50 Kilometer westlich von Bagdad und war ab März 2004 von US- und irakischen Truppen belagert und zerschossen worden. Grund war die besondere Wut der Einwohner auf die Besatzungstruppen. Sie begann am 28. April 2003. Damals forderten etwa 200 Einwohner, daß amerikanische Soldaten eine örtliche Schule räumen. Diese sollte wieder für den Unterricht genutzt werden. Die Besatzer feuerten in die Menge und töteten 17 unbewaffnete Menschen.

Bei einem Protest gegen das Massaker wurden dann erneut zwei Menschen getötet. Danach formierte sich in Falludscha der Widerstand mit einer Fülle von Anschlägen gegen die Besatzungstruppen. Auch vier Angestellte der privaten Söldnerfirma Blackwater wurden gelyncht. Daraufhin begann der Angriff auf die Stadt – als eine Art »kollektiver Bestrafung«. Zehntausende Bewohner gelang noch die Flucht, bevor die Stadt militärisch abgeriegelt wurde. Weißer Phosphor und abgereicherte Uranmunition (DU) dürften eingesetzt worden sein, doch weigert sich die Armeeführung bis heute, darüber Angaben zu machen.

»Falludscha, Irak, Krebs, Leukämie, abgereichertes Uran, Golfkrieg« – unter diesen Stichworten findet man heute in Internet und Bibliotheken die Studie »Krebs, Kindersterblichkeit und Geburtenänderung im Geschlechterverhältnis« von Chris Busby, Malak Hamdan und Entesar Ariabi von 2010. Tatsächlich deuten die hohen Krebsraten und Mißbildungen bei Neugeborenen auf den Einsatz von DU-Munition hin, in dessen Folge sich ein feiner radioaktiver Staub in der Luft, auf dem Boden und im Wasser auflöst und eingeatmet oder über die Nahrungskette aufgenommen wird. Die Langzeitfolgen zeigen sich erst nach fünf bis sechs Jahren.

Erstmals wandten sich Ärzte aus Falludscha im Oktober 2009 mit einem offenen Brief an die Vereinten Nationen und forderten eine Untersuchung. Allein im September 2009 waren 24 Prozent der 170 Neugeborenen innerhalb von sieben Tagen gestorben, 75 Prozent von ihnen hätten schwere körperliche Schäden aufgewiesen, hieß es in dem Schreiben. »Junge Frauen haben Angst, Kinder zu bekommen, weil Babys mit grotesken Mißbildungen geboren werden, ohne Köpfe, mit zwei Köpfen oder einem Auge auf der Stirn (…)«.

Busby, Hamdan und Ariabi stellten daraufhin Fragebogen (in arabisch) zusammen, die Anfang 2010 von speziellen Teams in insgesamt 711 Haushalten in Falludscha verteilt wurden. 4843 Personen antworteten. Die Auswertung ergab, daß sich seit Januar 2005 die Krebserkrankungen in Falludscha vervierfacht hatten. Die Rate liegt 38mal höher als in Ägypten, Jordanien und Kuwait. Erhöhtes Risiko für Leukämie liegt bei allen Altersgruppen vor, gefolgt von Krebs in den Lymphgefäßen, Brustkrebs bei Frauen und Gehirntumoren.

Die Todesrate beträgt bei Neugeborenen 80 von 1000 – in Ägypten sind es 19,8, in Jordanien 17 und in Kuwait 9,7 auf tausend Geburten. Anormal zeigte sich das Geburtenverhältnis von Jungen und Mädchen bis zu vier Jahren. Normalerweise ist das Verhältnis in dieser Altersgruppe 1050 Jungen zu 1000 Mädchen. In Falludscha ist das Verhältnis 860 Jungen zu 1000 Mädchen. Als Grund wird Streß durch genetische Störung angenommen, was gestützt wird von der hohen Anzahl von Mißbildungen. Männliche Embryos überleben weniger oft als weibliche Embryos, die mit Mißbildungen reagieren.

Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluß, daß die Einwohner von Falludscha mit einer vergleichweise höheren Rate an Krebs, Leukämie, Kindersterblichkeit und Mißbildungen konfrontiert sind, als es bei den Überlebenden von Hiroschima und Nagasaki in den Jahren nach den Atombombenabwürfen im August 1945 dokumentiert wurde.

Die Studie wurde in der Juliausgabe (2010) des International Journal of Environmental Research and Public Health (www.mdpi.com/journal/ijerph) veröffentlicht. (zit. n. Junge Welt vom 31.08.2010, S. 3)

Kooperation der NGfP mit der Dt. Gesellschaft für Psychoanalyse

Wir freuen uns, das erste Ergebnis der Kooperation der NGfP mit der Dt. Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie ankündigen zu dürfen:

die Gründung der AG Psychoanalyse und Gesellschaft am Sonnabend, dem 25. September 2010 auf der Jahrestagung der DGPT in Lindau.

Die AG steht sowohl Mitgliedern der DGPT wie auch interessierten Nicht-Mitgliedern offen, die auf der Basis der Psychoanalyse arbeiten und ihr verbunden sind; das Konzept wurde in einer gemeinsamen Abstimmung zwischen dem Geschäftsführenden Vorstand der DGPT und dem Vorsitzenden der Neuen Gesellschaft für Psychologie NGfP entwickelt.
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Ausschreibung Juniorprofessur soziologische Sozialpsychologie

An der Johann Wolfgang Goethe-Universität ist im Institut für Grundlagen der Gesellschaftswissenschaften des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle im Beamten- bzw. Angestelltenverhältnis zu besetzen.

siehe http://www.academics.de/jobs/juniorprofessur_w1_fuer_soziologie_mit_dem_schwerpunkt_soziologische_sozialpsychologie_51579.html

Freie Stelle im Arbeitsbereich „Psychoanalyse und Gesellschaft“ am Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt am Main

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Arbeitsgruppe „Psychoanalyse und Gesellschaft“ am Sigmund-Freud-Institut sucht eine/n neue/n Kolleg/in zur Verstärkung unseres interdisziplinären Teams. Wir möchten Sie bitten, diese Mail an interessierte und geeignete NachwuchswissenschaftlerInnen weiterzuleiten und sie zur Bewerbung aufzufordern.

Wir sind ein interdisziplinäres Team aus SozialwissenschaftlerInnen, die am Sigmund-Freud-Institut und an der Goethe-Universität Frankfurt (FB Gesellschaftswissenschaften) in den Arbeitsbereichen „psychoanalytische Sozialpsychologie“ bzw. „Psychoanalyse und Gesellschaft“ (beide bei Prof. Rolf Haubl) arbeiten. Unsere Arbeitsschwerpunkte sind:

  • Krankheit und Gesellschaft
  • Organisationsanalyse und Beratung
  • Politische Psychologie
  • Bildungsprozesse
  • Emotionsforschung

Wir wünschen uns eine/n Sozialwissenschaftler/in mit

  • ausgeprägtem Interesse an interdisziplinärer sozialwissenschaftlicher Team-Arbeit, die eine psychoanalytische Perspektive mit Nachdenken über gesellschaftliche Prozesse verknüpft
  • Kenntnissen und Erfahrungen in der Anwendung qualitativer Methoden und Interesse an deren Weiterentwicklung und Anwendung
  • einer psychoanalytischen Erkenntnishaltung
  • Freude an gemeinsamer intellektueller Arbeit und Offenheit für die oben skizzierte Bandbreite gesellschaftswissenschaftlicher Fragen

Unser Team beteiligt sich auch an der universitären Lehre, ab WiSe 2010 im neuen Masterstudiengang Soziologie mit Schwerpunkt „Sozialpsychologie und elementare Formen sozialen Lebens“ – derzeit z.B. mit dem Empiriepraktikum „Frankfurt ‚inner city‘ – soziale Wahrnehmungen der Stadt“. Es besteht generell eine enge Kooperation mit dem FB Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität.

Rahmenbedingungen: Die Stelle ist entweder als halbe Stelle über zwei Jahre oder als ganze Stelle für ein Jahr zu besetzen, Bezahlung nach TVÖD. Dringend erwünscht ist eine möglichst hohe Präsenz in Frankfurt.
Bei Interesse bitten wir um aussagefähige Unterlagen bis zum 20. September 2010 an bohlaender@soz.uni-frankfurt.de oder per Post an Ulrike Bohländer, Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie, FB Gesellschaftswissenschaften, Goethe-Universität, Robert-Mayer-Straße 5,

Rolf Haubl Ullrich Beumer Bettina Daser Angela Kühner Panja Schweder

Können Marginalisierte (Wieder)sprechen?: Zum politischen Potenzial der Sozialwissenschaften

Soeben ist der Band “Können Marginalisierte (wieder)sprechen: Zum politischen Potenzial der Sozialwissenschaften” erschienen.

Können Marginalisierte (wi(e)der)sprechen?

Ausgehend von Formen der Marginalisierung und Ausgrenzung begibt sich dieser Band auf die Suche nach Möglichkeiten politischer Transformation durch wissenschaftliches Handeln: Können Marginalisierte (wieder)sprechen? Welches emanzipatorische Potenzial bergen die Sozialwissenschaften? Inwiefern können unterschiedliche Ansätze in einen mitunter kontroversen Dialog treten? Bei der Beantwortung dieser Fragen bilden insbesondere die sozialwissenschaftlichen Methoden, die Forschungspraxis, die Rolle der Massenmedien sowie die Bedeutung des Narrativ-Fiktionalen Schwerpunkte des Buches. Die Frage nach Möglichkeiten einer politischen, politisierten und somit sozial handlungsfähigen Wissenschaftspraxis wird explizit gestellt. Die entwickelten Ansätze stehen nicht lediglich nebeneinander, sondern werden kontrovers diskutiert. Mit Beiträgen von Molly Andrews, Klaus-Jürgen Bruder, Niklas Chimirri, Carmen Dege, Martin Dege, Till Grallert, Sebastian Köhler, Maria Medved, Adrian Mengay, Stefan Müller, Sebastian Neubauer, Peter C. Pohl, Julia Prager, Katrin Reimer, Thomas Viola Rieske, Dorothee Roer, Catharina Schmalstieg, Lars Schmitt, Stephanie Sinclair, André Steiner, Peter Ullrich, Christoph Vandreier, Mario Vötsch und Karen Wagels

Herausgegeben von Martin Dege, Till Grallert, Carmen Dege und Niklas Chimirri

kritik – macht – handlungsfähigkeit. 7. Ferienuniversität Kritische Psychologie

kritik – macht – handlungsfähigkeit. 7. Ferienuniversität Kritische Psychologie
Ort: Freie Universität Berlin,
24.-28. August 2010

Ferienuniversität Kritische Psychologie bedeutet 5 Tage Ferien, um sich Zeit für die wichtigen Dinge im Leben zu nehmen: Nachdenken, Diskutieren, Lesen, Streiten für ein besseres Leben und Ausspannen.

Wir wollen Entwicklungsmöglichkeiten und -behinderungen von Menschen im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Verhältnissen analysieren und die Überwindbarkeit von Beschränkungen denkbar machen. Perspektive ist „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein Verächtliches Wesen ist“ (Marx).

Über Einführungsveranstaltungen, Podiumsdiskussionen, Workshops, Vorträge und Vernetzungstreffen sollen Möglichkeiten zur Aneignung und Weiterentwicklung der Kritischen Psychologie gegeben werden.

Das Programm findet ihr im Anhang oder unter:
http://www.ferienuni.de/programm-alle-tage/

Die Ferienuni wird veranstaltet von der Fachschaftsinitiative (FSI) Psychologie (FU, Berlin), dem AStA FU (Berlin), der Gesellschaft für subjektwissenschaftliche Forschung und Praxis (GsFP), Assoziation Kritische Psychologie, Kritische Psychologie Trier, Kritische Psychologie Marburg und dem AStA der Karl-Marx-Universität Trier.

Die Teilnahme und Kinderbetreuung sind kostenlos. Anmeldungen unter:
www.ferienuni.de/zur-ferienuni-anmelden/

Außerdem brauchen wir noch jede Menge Unterstützung.
Wer Lust hat, während der Ferienuni mitanzupacken, kann sich sehr gerne melden unter:
http://www.ferienuni.de/unterstuetzen-und-spenden/

Das Programm als pdf