| Macht | Kontrolle | Evidenz |

2011.ngfp.de

Psychologische Praxis und Theorie in den gesellschaftlichen Veränderungen

Tagung der Neuen Gesellschaft für Psychologie
4. und 5. März 2011 in Berlin

Wir erbitten Zusendungen von Beitragsskizzen (ca. 300 Worte) bis zum 1. September 2010 an abstracts@2011.ngfp.de


| Macht | Kontrolle | Evidenz |

| Evidenz | Macht | Kontrolle |

| Kontrolle | Evidenz | Macht |

Psychologische Praxis und Theorie in den gesellschaftlichen Veränderungen

(mehr …)

Journal für Psychologie 1/2010 erschienen

Erschienen ist die 1. Ausgabe des Jahrgangs 2010 des Journal für Psychologie, der Zeitschrift der Neuen Gesellschaft für Psychologie, mit dem Themenschwerpunkt Politische Psychologie, herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie Hannover unter Mitarbeit von Paul Sebastian Ruppel und Martin Dege.

zur gesamten Ausgabe auf den Seiten des Journal für Psychologie

Ankündigung

Der Herrschafts- und Gewaltcharakter gesellschaftlicher Phänomene, wie etwa Antisemitismus, Rechtsextremismus oder die Stabilität sozialer Ungleichheiten, insbesondere in den aktuellen Migrationsgesellschaften, entlang der Achsen race, class und gender ist ohne eine Analyse ihrer unbewussten Dynamiken nicht zu verstehen. Diese zu erforschen und damit “den subjektiven Bedingungen der objektiven Irrationalität” (Adorno 1955/1997, 42) an der Schnittstelle zwischen kritischer Gesellschaftstheorie und psychoanalytischer Subjekttheorie nachzuspüren, gehört seit ihren Anfängen zu den zentralen Aufgaben einer psychoanalytisch orientierten Politischen Psychologie. Diese nimmt das Verhältnis der einzelnen Subjekte zu den gesellschaftlichen Macht- und Herrschaftsstrukturen wissenschaftlich in den Blick. Politische Psychologie fragt nach der in den historisch-gesellschaftlichen Raum eingebetteten Konstitution der Elemente des Psychischen (Wünsche, Affekte, Objektbeziehungen und Interaktionsformen, Konflikte, Vorstellungen, Überzeugungen, …) und ihrer Bedeutung für die Herstellung, die Aufrechterhaltung und die Veränderung von gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen: Was macht Menschen anfällig für Propaganda und autoritäre Unterwürfigkeit? Wie entwickeln sich Nationalismus, Fremdenhass und Antisemitismus? Wie entsteht Sexismus? Wo liegen die Gründe für politische Apathie? Wie kann die Beteiligung an Emanzipationsbewegungen unterstützt werden?

(mehr …)

Ergebnisse des Frühjahrsseminars der NGfP

Beim Frühjahrsseminar der NGfP am Samstag, den 29. Mai 2010, versammelten sich in den Räumen der Freien Universität Berlin rund 30 Teilnehmer aus sehr unterschiedlichen Feldern der psychologischen Forschung und Praxis. Deutsche und österreichische Bachelor-Studierende, Dozenten, Psychotherapeuten und Psychologen in anderen Einrichtungen der Psychosozialen Versorgung diskutierten von 12 bis 18 Uhr die durch den Bologna-Prozess initiierten Veränderungen der universitären Ausbildung, deren Implikationen für die Sozialwissenschaften, die psychologische Praxis sowie Möglichkeiten und Formen des Protests und das Wissenschaftsverständnis der NGfP.

Die lebhaften Gespräche innerhalb und am Rande der Veranstaltung boten vielfältige Perspektiven auf die Psychologie und mündeten in der Übereinstimmung, dass psychologische Praxis und Theorie eine Reflexion in gesamtgesellschaftlicher Perspektive braucht, die eine emanzipatorische Dimensionen eröffnet.

Besonders erwähnenswert waren auch die ermunternden Berichte zu Reklamation und Umbesetzung von zuvor strikt reglementierten Lern- und Lebensräumen durch die Studierenden.
Konkrete thematische Vorschläge, wie diese Punkte im Rahmen der im Frühjahr 2011 (3. bis 6. März) stattfindenden NGfP Jahreskonferenz eine Rolle spielen
können, wurden abschließend in einem Workshop besprochen und fließen unmittelbar in die konzeptionelle Planung ein.

Ein anderes Land ist möglich!? Israelischer Graswurzelaktivismus jenseits des zionistischen Paradigmas

»Wir haben kein anderes Land!«, lautet ein Slogan, der den breiten zionistischen Konsens in der jüdisch-israelischen Gesellschaft widerspiegelt. Seit etwa 10 Jahren gibt es jedoch eine Graswurzelbewegung, die das ethno-nationale Paradigma überwinden will.
Aus deutscher Perspektive fällt es schwer, sich vorbehaltlos zu solidarisieren: War der jüdische Staat nicht die notwendige Antwort auf die Shoah?
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion und eines Tagesseminars werden israelische Aktivist_innen über ihre politische Praxis sowie ihre Visionen für eine andere Zukunft in Israel/Palästina sprechen und sich der Diskussion stellen.

Podiumsdiskussion
Freitag, 4.6.2010, 19 Uhr
Meuterei
Reichenberger Straße 58
(U Kottbusser Tor/Görlitzer Bahnhof)

Seminar
Samstag, 5.6.2010, 10.30 bis ca. 18 Uhr
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Kottbusser Damm 72
(U Schönleinstraße)

mehr in diesem pdf

Frühjahrsseminar der NGfP

Das bereits angegündigte Frühjahrsseminar Bologna und die neuen Proteste nimmt immer konkretere Gestalt an.

Als Beitragende haben zugesagt: Angelika Ebrecht-Laermann, Frankfurt; Vera Witthake & Christian Sell, Bremen; Lars Allolio-Naecke, Erlangen; Oliver Decker, Leipzig; Reiner Dilg, Berlin; Jörg Hein, Mainz; Helmut Lück, Hagen; Wolfgang Maiers, Magdeburg-Stendal; Morus Markard, Berlin; Markus Brunner, Wien; Peter Mattes, Berlin, Wien

Wir möchten alle bitten, die daran teilnehmen möchten, sich bitte rechtzeitig (bis zum 1.5.2010) anzumelden. Dies erleichtert unsere Organisation erheblich. Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte schreiben Sie an: Fruehjahrsseminar@ngfp.de
weitere Informationen in diesem pdf

Call for Papers des JfP: Genderforschung in der Psychologie

Hrsg. des Themenschwerpunkts: Andrea Birbaumer, Irene Strasser
siehe auch http://www.journal-fuer-psychologie.de/call-genderforschung.html#c502

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Genderthemen lässt sich in den meisten sozialwissenschaftlichen Disziplinen besser nachzeichnen als in der Psychologie. Die Psychologie als weiblich dominiertes Berufsfeld und ihre Verankerung in der Wissenschaft stellt für uns ein bedeutendes und interessantes Spannungsfeld dar.

In der psychologischen Praxis zeigt sich die Diskrepanz zwischen der großen Anzahl der psychologisch tätigen Frauen und deren marginalen Repräsentation in den Führungseben deutlich. Psychologinnen bilden sich weiter, erwerben immer neue Qualifikationen, die ihnen zwar den Einstieg in diverse Berufsfelder, selten aber den Aufstieg ermöglichen. (mehr …)

Frühjahrsseminar „Bologna und die neuen Proteste“ der NGfP

Wir laden alle Freunde und Mitglieder der Neuen Gesellschaft für Psychologie ein zu einem Frühjahrsseminar:

„Bologna und die neuen Proteste“

zur Diskussion über die Veränderung der Hochschullandschaft, den studententischen Protest und der Rolle der NGfP und ihres Wissenschaftsverständnisses.

Wir denken nicht an umfangreiche Referate, sondern an ein offenes Diskussionsforum mit Statements aller Beteiligten, in denen sie die unterschiedlichen Erfahrungen und Überlegungen zur Verfügung stellen können.

Wir treffen uns Am Samstag, den 29. Mai 2010 von 13 bis 17 Uhr. Der genaue Ort wird in Kürze bekannt gegeben.

Die Diskussion soll auch der Vorbereitung der im Herbst stattfindenden Jahrestagung der NGfP dienen.

Sie sind herzlich eingeladen, Freunde und Interessierte mitzubringen. Wir bitten um Anmeldung per e-mail an: fruehjahrsseminar@ngfp.de

Der Vorstand
Klaus-Jürgen Bruder
Günter Mey

Social Sience Blog

Die Neue Gesellschaft für Psychologie kooperiert mit dem Social Science Blog, einem Netzwerk auf Community Basis, dass über aktuelle Konferenzen, Journal- und Buchpublikationen, Call for Papers sowie weitere Veranstaltungen mit dem Fokus auf kritische Sozialwissenschaften informiert.

Mehr Informationen unter www.socialscienceblog.org

NGfP Website

Wie Sie sicher gemerkt haben, war die NGfP Website in den letzten drei Tagen nicht zu erreichen. Grund dafür war ein technischer Fehler, dessen Ursache zunächst nur schwer zu finden war. Jetzt steht die Seite jedoch wieder in vollem Funktionsumfang zur Verfügung.

Danke an Björn und Peter.