Jour Fixe: Forschungs- und Praxisprojekte gegen Antisemitismus

Organisiert wird dieser Jour Fixe der AG PolPsy von Prof. Dr. Wolfram Stender von der Fachhochschule Hannover (FHH). Berichte aus drei qualitativ angelegten Forschungsprojekten zum Thema aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus (insb. bei Jugendlichen) und
Konsequenzen für die politische Bildungsarbeit sollen vorgestellt
werden. Über ihre Forschungen referieren werden Heike Radvan (FU
Berlin/Amadeu Antonio Stiftung) und Barbara Schäuble (Pädag.
Hochschule Freiburg). Zudem werden Zwischenergebnisse aus dem
FHH-Forschungsprojekt „Antisemitismus bei Jugendlichen im Kontext von
Migration und sozialer Exklusion“ vorgestellt.

Der Jour fixe wird am 20. Juni von 10 – 17 Uhr in den Räumen des Institutes für Soziologie und Sozialpsychologie der Universität Hannover (Im Moore 21, 30167 Hannover; Raum A 310) stattfinden.

CfP: Politische Psychologie heute?

Call for Papers zur Tagung der Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie an der Leibniz Universität Hannover vom 4. bis 6. Dezember 2009.
Deadline für Beitragsvorschläge: 30. Juni 2009

Der Herrschafts- und Gewaltcharakter gesellschaftspolitisch brisanter Phänomene wie z.B. Antisemitismus, Rechtsextremismus und Jugendgewalt sind ohne eine Analyse auch ihrer unbewussten Dynamiken nicht zu verstehen. Diese zu erforschen und damit „den subjektiven Bedingungen der objektiven Irrationalität“ (Adorno) an der Schnittstelle zwischen kritischer Gesellschaftstheorie und psychoanalytischer Subjekttheorie nachzuspüren gehört seit ihren Anfängen zu den zentralen Aufgabender Analytischen Sozialpsychologie und der psychoanalytisch orientierten Politischen Psychologie. In den letzten Jahren wird sie allerdings, wie andere kritische Wissenschaften auch, an den wenigen Orten, an denen sie noch institutionell verankert ist, immer mehr als „veraltet“ und „nicht anschlussfähig“ gebrandmarkt und an den Hochschulen wegrationalisiert.
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Vortrag „Agenturarbeit im ständigen Widerspruch zwischen Tun-Dürfen und Tun-Müssen“

Die NGfP lädt zu einem Gastvortrag mit dem Titel Agenturarbeit im ständigen Widerspruch zwischen Tun-Dürfen und Tun-Müssen.

Ankündigung

Die Arbeit in einer Agentur für Public Relations lebt von ihren strukturellen Widersprüchen: Anreiz und Zwang, Anerkennung und Neid, freier Raum und Hierarchie, Transparenz und Verschleierung. Das tragende Prinzip ist dabei die Uneindeutigkeit: Niemand scheint genau zu wissen, welches Rädchen wo greifen muss, aber irgendwie scheint es zu funktionieren. Die Projekte sind meist interessant und erfüllend, die sozialen Beziehungen meist freundschaftlich und offen geführt. Und dennoch ist ungewiss, wie viel mehr der Andere verdient und wie ungemein spannender seine Arbeit derzeit ist.
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NGfP begründet Kooperation mit AG PolPsy

Die NGfP freut sich über die Kooperation mit der AG PolPsy.

Die Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie in Hannover knüpft an die Traditionslinien sowie neuere Ansätze der Politischen Psychologie an, die unter aktuellen theoretischen und methodischen Prämissen weiterentwickelt und in neue Arbeitsfelder eingebracht werden. Das Spezifikum an der Leibniz Universität bestand und besteht dabei in der Integration der Psychoanalyse als kritischer Subjekttheorie in die Analyse von Politik, Geschichte und Gesellschaft.

Mehr Informationen zur Arbeitsgruppe finden Sie unter www.ngfp.de/kooperationen sowie unter www.agpolpsy.de.

Giù Le Mani Dai Bambini – Hände weg von den Kindern!

371 Wissenschaftler, Psychiater, Psychotherapeuten, Professoren, Ärzte und 125 Institutionen mit über 220 000 Mitglieder nehmen Stellung: ADHS ist KEINE Krankheit.

Im Gegensatz zum deutschsprachigen Raum hat sich in Italien unter Fachkräften eine breite Bewegung formiert, die im ADHS KEINE genetisch bedingte, biologisch zu erklärende Krankheit sieht und sich dementsprechend von einer die Kinder vereinehmenden Medikation distanziert. Sie plädiert für eine Ethik, die sich für eine psychopharmakologische Unversehrtheit der Kinder einsetzt und als therapeutischen Bezugsrahmen der klinischen Pädagogik bzw. Psychotherapie den Vorzug gibt. Mit dieser Erklärung wird eine Umkehr im Denken sichtbar, in dem der biologistischen Reduzierung kindlichen Verhaltes das Lernen und das Werden des Kindes gegenübergestellt wird.

Weitere Informationen finden Sie unter:
ADHS: Italienische Konsenserklärung
sowie:
http://www.adhs-schweiz.ch/

Journal für Psychologie 1/2009 erschienen

Das Schwerpunktthema der Ausgabe 1/2009 lautet „Professionalisierung von Beratung“; die Ausgabe wurde von H.-Jürgen Seel editiert und enthält insgesamt vier Artikel zum Themenschwerpunkt sowie zwei Einzelbeiträge, von denen einer auch ein Themenfeld von Beratung anspricht, während der andere die Diskussion zum Thema des Vorgängerhefts „Das Comeback der Religionspsychologie“ weiterführt.

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Journal für Psychologie: CfP zum Thema „Reisen“

Für das Heft 1/2010 des Journal für Psychologie ist ein Call for Papers erschienen.

Das Themenheft soll sich mit der Spezifik von Reiseerleben aus der Perspektive einer sozial-, kultur- und geisteswissenschaftlich orientierten Psychologie befassen. Dieser Schwerpunkt soll helfen, Erfahrungsaspekte des Reisens hervorzuheben, die bei der Analyse von Reiseverhalten meist unterbeleuchtet bleiben.

zum Call for Papers

Abstracts bzw. Beitragsskizzen werden bis zum 30. April 2009 erbeten

Neuer Vorstand gewählt! Klausurtagung für Spätsommer 2009 vorgesehen

Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 13.12.2008 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Dieser setzt sich zusammen aus: Klaus-Jürgen Bruder, Günter Mey, Dorothee Roer.

Auf der Mitgliederversammlung wurde von allen Teilnehmenden der Wunsch geäußert, im Rahmen einer Klausurtagung die begonnene Diskussion über Ziele und Möglichkeiten der Neuen Gesellschaft für Psychologie, ihre spezifischen Inhalte, ihr (wissenschafts- und hochschul-) politisches und gesellschaftliches Anliegen fortzuführen. Der Vorstand wurde beauftragt, hierzu eine Klausurtagung im Spätsommer vorzubereiten und zu organisieren. – Alle Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen, dazu Vorschläge inhaltlicher und evtl. organisatorischer Art zu machen.

Vorstand zurückgetreten, Mitgliederversammlung im Dezember

Der 1. Vorsitzende Gottfried Fischer und die Kassenwartin Christiane Eichenberg haben am 28.10.2008 ihren Rücktritt aus dem Vorstand der NGfP erklärt.

Eine Außerordentliche Mitgliederversammlung zur Neuwahl des Vorstandes wird am 13.12.2008 von 14.00-ca. 18:00 an der Freien Universität Berlin stattfinden. Die Einladung ist über die Mailingliste und zusätzlich postalisch versandt worden.