Tage der Vielfalt

Veranstaltet vom AStA der Universität Siegen vom 17. bis 31. Oktober 2019

Menschen sind vielfältig, genauso wie die Uni!
Um diese Vielfalt zu zeigen und damit neue Sichtweisen zu eröffnen, gibt es vom AStA und Kooperationspartner*innen die Tage der Vielfalt.

Gemeinsam mit dem Gleichstellungsbüro, dem Bruchwerk-Theater, tollMut, lkÖS, SCHLAU Siegen, dem autonomen Kulturreferat, der Ruhrjugend und vielen weiteren engagierten Studierenden wollen wir in diesem Jahr feministische, queer- und transfeministische Themen aufgreifen. Außerdem werden weitere Schwerpunkte auf Diskriminierung aufgrund von Klassen an der Hochschule sowie die Auswirkung von Digitalisierung auf Bildung und Gesellschaft liegen.
Hierzu werden u.a. Klaus-Jürgen Bruder (Erster Vorsitzender der neuen Gesellschaft für Psychologie), Felicia Ewert, Anna Schiff, und Andreas Kemper referieren.

In Workshops von Studierenden für Studierende wird es künstlerische forschungspraktische, informierende und sensibilisierende Inputs geben, ebenso wie Begegnungscafes für Nachhaltigkeit und Familien.

Allgemeiner Studierendenausschuss
Hölderlinstr. 35, 57076 Siegen Mail: asta@uni-siegen.de Tel.: 0271/740 4600
web: www.asta.uni-siegen.de VISDP: Alexander Steltenkamp
Flyer:
Tage der Vielfalt
Tage der Vielfalt Flyer RUEKSEITE_final

Konferenzeinladung: Association Internationale Interactions de la Psychanalyse Colloque : Sublimation et symbolisation à l’adolescence

14.SEPTEMBRE 2019

Anim’Montparnasse, Salle des Expositions
26 allée du Chef d’escadron de Guillebon, Jardin Atlantique, Paris 75014

Chers collègues, Chers amis,
le prochain colloque A2IP aura lieu dans moins d’une semaine.
Vous trouverez ci-dessous le programme de cet évènement. N’hésitez pas à le diffuser parmi vos contacts.
Si vous ne vous êtes pas encore inscrit, pensez à le faire dès que possible (de préférence par mail).
En pièce jointe, vous trouverez un plan d’accès pour arriver au Centre Anim’Montparnasse.
Nous vous y attendons nombreux.

Bien cordialement,
Le bureau de l’A2IP
https://www.a2ip-psychanalyse.org/

Der Bertelsmann-Stiftung die Gemeinnützigkeit aberkennen!

Es gibt nicht zu viele Krankenhäuser, es gibt zu viele Bertelsmann-Studien
Die Linke (NRW) verlangte am Donnerstag, der Bertelsmann-Stiftung die Gemeinnützigkeit abzuerkennen:
Erneut gibt es eine neoliberale Attacke auf unser Gemeinwesen: Laut einer »Studie« der Bertelsmann-Stiftung könnten in Deutschland 800 der rund 1.400 Krankenhäuser geschlossen werden. Das würde das Ende einer wohnortnahen Krankenversorgung bedeuten. Orchestriert worden war diese Veröffentlichung der Studienergebnisse durch eine Sendung in der ARD, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr. Das Ziel ist klar: Unter dem Vorwand einer wissenschaftlichen Untersuchung soll der nächste Angriff auf den Sozialstaat erfolgen. Doch wir erinnern uns: Bereits die Agenda 2010, der bislang größte Angriff auf den Sozialstaat in Deutschland, wurde sozusagen im Hause Bertelsmann erdacht. Ebenso war die Einführung der Studiengebühren von der angeblich gemeinnützigen Stiftung vorangetrieben worden. Auch damals wurde in den Bertelsmann-Konzernmedien für die sogenannten Reformen getrommelt – und auch damals hatte es in den öffentlich-rechtlichen Medien ein entsprechendes Begleitprogramm gegeben. Das Ganze kann man nur als Kampagnenjournalismus bezeichnen.
»Eine Stiftung, deren Ziel die Zerschlagung des Sozialstaats sowie das Vorantreiben von Privatisierungen ist, kann nicht gemeinnützig sein«, konstatiert Manuel Huff, Landesvorstandsmitglied der Linken in NRW. Der Abbau des Sozialstaates mit der Ausweitung des Niedriglohnsektors, dem Hartz-IV-Regime mitsamt seinen zum Teil realitätsfernen Sanktionen, die Einführung von Studiengebühren, eine Absenkung der Rente flankiert durch ein höheres Renteneinstiegsalter sowie die Schließung von 800 Krankenhäusern in Deutschland können wohl kaum als dem Gemeinwohl dienlich erachtet werden. (…)
Zusammenfassend muss das Fazit lauten: Es gibt nicht zu viele Krankenhäuser in Deutschland, es gibt zu viele Bertelsmann-Studien.

Aus: Junge Welt, Ausgabe vom 19.07.2019, Seite 8 / Abgeschrieben

https://www.jungewelt.de/artikel/359033.es-gibt-nicht-zu-viele-krankenh%C3%A4user-es-gibt-zu-viele-bertelsmann-studien.html

Streichung der Zivilklausel aus dem Hochschulgesetz in NRW

Streichung der Zivilklausel aus dem Hochschulgesetz in NRW
„öffnet die Universitäten und Hochschulen in NRW wieder für die Interessen der Militärpolitik und Rüstungsindustrie“ erklärte Kathrin Vogler, friedenspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Die Linke.
„Schon jetzt wird an deutschen Universitäten für Kampfdrohnen‚ »intelligente« Munition, neue Generationen von Handfeuerwaffen, Funktechnologien, Sprengstoffe und Kampfroboter geforscht, für hiesige und, wie wir inzwischen wissen, auch für US-amerikanische Aufrüstungsprojekte.“
Wir können und müssen verhindern, dass Wissenschaftler sich weiterhin mitschuldig machen am Tod Tausender Menschen, die jedes Jahr auf den Schlachtfeldern dieser Welt ermordet werden.

https://www.jungewelt.de/artikel/358554.sch%C3%BCsse-im-sp%C3%A4tkauf.html

Psychologists / Psychotherapists for Future

Wir, die Initiative „Psychologists / Psychotherapists for Future“, sehen es als unsere Pflicht an, die Fridays for Future Proteste zu unterstützen.
Die aktuellen Studien zur Klima- und Umweltsituation sind besorgniserregend und beängstigend. Wir als Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen sehen uns in der Verantwortung, mit unserem Fachwissen dazu beizutragen, dass die Menschen sich auf globaler Ebene dieser existenziell bedrohlichen Herausforderung stellen und umgehend zielführende Veränderungen beschließen und umsetzen.
Wir wissen, dass auch psychotherapeutische Ausbildungsinstitute sich zunehmend mit diesem Themenfeld auseinandersetzen und hoffen daher, dass wir mit diesem E-Mail Ihr Interesse für unsere Initiative wecken können.
Insbesondere im Hinblick auf die Wahrnehmung, dass nicht nur individuelle, sondern auch gesamtgesellschaftliche Prozesse den Abwehrmechanismen unterliegen (so z.B. die weit verbreitete Verleugnung der Ergebnisse der wissenschaftlich bestens belegten, absolut kritischen Situation unseres Planeten und damit unserer Lebensgrundlage), sehen wir die Notwendigkeit, dass auch öffentlichkeitswirksame Institutionen ihren Beitrag zur Reduktion von Verleugnung, Verdrängung und Vermeidung leisten.
Wir empfinden es als die Verpflichtung von Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen, die Erkenntnisse der kollektiven Abwehr und auch der möglichen kollektiven Bewältigung zu beachten, zu benennen und dafür zu sorgen, dass Entwicklung hin zu reiferen Bewältigungsmechanismen erfolgen kann, z.B. Verwandlung der aufkommenden Angst in Einleitung aktiver Veränderungsprozesse anstatt in Verdrängung, Verleugnung, Vermeidung. Sehen Sie eine Möglichkeit, dass Ihr Institut solche Impulse (mit)gestalten kann?
Wir würden gerne persönlich oder telefonisch mit Ihnen über die Möglichkeiten einer Unterstützung oder Zusammenarbeit sprechen. Wenn Sie interessiert sind, freuen wir uns, wenn Sie uns schreiben, wie wir mit ihren Ansprechpartner*innen in Kontakt kommen können.
Wir möchten Sie auch bitten, unsere Stellungnahme zu beachten (https://psychologistsforfuture.org/de/) und diese über möglichst viele Kanäle zu verbreiten.
Wir benötigen Ihre fachliche Expertise, schnelles und vernetztes Handeln auf unterschiedlichen Ebenen und hoffen daher, dass Sie uns helfen, unsere Initiative noch bekannter zu machen und weitere Mitstreiter*innen zu gewinnen.
Für Rückfragen oder Rückmeldungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen kollegialen Grüßen
Miriam Schmitz, Bettina Knülle, Mareike Schulze und Lea Dohm Von Psychologists / Psychotherapists for Future

Spahn nicht erwünscht

Linke-Mitglieder, unter anderem aus dem »Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung« und der Linksjugend Solid, haben einen offenen Brief an Dietmar Bartsch, Kovorsitzender der Fraktion von Die Linke im Bundestag, geschrieben. Darin heißt es:
Mit Entsetzen haben wir gesehen, dass Du auf dem »Fest der Linken« am 22. Juni mit Jens Spahn, »Gesundheits«-Minister der CDU, ein öffentliches Gespräch führen willst. Jens Spahn stellt in seiner ministeriellen Entscheidungsfunktion eine Gefahr für jede Frau (…) dar, die ungewollt schwanger ist, und für deren Angehörige. Er ist maßgeblich mit dafür verantwortlich, dass der Paragraph 219 a Strafgesetzbuch nicht gestrichen wurde. Statt dessen wurde dieser Paragraph nur geringfügig modifiziert.
Damit bleiben Ärztinnen und Ärzte in ihrem beruflichen Handeln beschränkt. Frauen erhalten weiterhin keine umfassende Information auf Webseiten von Praxen, die Schwangerschaftsabbruch vornehmen, und bleiben in dieser für sie so existentiellen Angelegenheit entmündigt. Zudem wollte Jens Spahn sich fünf Millionen Euro genehmigen, um etwas zu erforschen, das auf einen Mythos der evangelikalen Rechten in den USA zurückgeht: das Postabtreibungssyndrom, die angeblich psychische Erkrankung von Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch. (…)
Das ist ein Affront gegen alle Frauen der Linkspartei und denen, für deren Interessen wir eintreten. Das ist ein Affront gegen alle, die auf Landes- und Bundesparteitagen immer wieder mit großer Mehrheit für die Streichung des von den Nazis eingeführten Paragraphen 219 a und des jetzt seit fast 150 Jahren bestehenden Kriminalisierungsparagraphen 218 des deutschen Kaiserreichs gestimmt haben. Das ist ein Affront gegen die vielen Aktivistinnen und Aktivisten, mit denen wir im Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung und anderen Pro-Choice-Bündnissen zusammenarbeiten. Das ist ein Affront gegen die Ärztinnen und Ärzte, die vor Gericht gezerrt werden, weil sie sachliche Informationen, die Frauen in Not brauchen, auf ihre Webseiten stellen. Wir fordern von Dir die Absage dieses Gesprächs! Wir sind bereit zu lautem Protest!
Wir sind bereit zu lautem Protest! Und die Psycholog*innen?

Quelle: Junge Welt vom 06.06.2019

https://www.jungewelt.de/artikel/356196.spahn-nicht-erw%C3%BCnscht.html