Die NGfP

Die Neue Gesellschaft für Psychologie e.V. ist ein Zusammenschluss von WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus der Psychologie und deren Nachbarprofessionen. Ihr gemeinsames Ziel ist die methoden- und gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit psychologischen Themen. Zu diesem Zweck bemüht sich die NGfP um eine fächerübergreifende Zusammenarbeit sowie um die Überwindung der Spaltung von Wissenschaft und Praxis. Die Zeitschrift der NGfP ist das Journal für Psychologie

 

Vorankündigung

Unser nächster Kongress WIRD stattfinden:

     Corona. Die Inszenierung einer Krise
                                             
Hintergründe und Folgen                                              

Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie

4. bis 6. März 2022 in Berlin

mit: Armin Bernhard, Almuth Bruder-Bezzel, Andrea Kleeberg-Niepage, Carl Vierboom, Christiane Reymann, Christoph Seidler, Eva Borst, Georg Lind, Hannes Hofbauer, Harald Wallach, Jeanette Fischer, Johanna Degen, Klaus-Jürgen Bruder, Magda von Garrel, Matthias Rudlof, Michael Ley, Michael Schneider, Robert Scholz, Rudolph Bauer, Uli Gellermann. Werner Meixner

Der Kongressband wird dazu vorliegen

Programm und organisatorische Hinweise folgen demnächst

3G- Regelung an Hochschulen: Menschenrecht auf Bildung ad acta gelegt – Impfpflicht durch die Hintertür

Conny Stahmer-Weinandy

Nachdem Studierende 1,5 Jahre isoliert im Homeoffice „studieren“ mussten, dürfen sie ab WS 2021/2 wieder an Präsenzveranstaltungen teilnehmen. Nach Maßgabe der Corona – Länderverordnungen und mit Unterstützung der Hochschulrektorenkonferenz (1) wird von den meisten Hochschulen die sogenannte 3G- Regel eingeführt. Nur wer geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet ist, darf die Hochschule betreten.

Wer sich nicht an diese Regeln hält, wird von den entsprechenden Seminaren ausgeschlossen, des Campus verwiesen und mit Ordnungsmaßnahmen belegt. Das gilt gleichermaßen für Mitarbeiter*innen der Hochschulen.

Die Studierenden haben keinen Anspruch auf Ersatzveranstaltungen oder den virtuellen Besuch der betreffenden Präsenz-Seminare.

Mit der Kostenübernahme der Tests ab 11.10.2021 wird sich der Kreis der Ausgeschlossenen sehr wahrscheinlich erweitern, denn viele Studierende können sich mehrfache Testungen in der Woche finanziell nicht leisten.

Das weiß auch Peter-André Alt, Präsident der HRK, und nimmt die Ausgrenzung von Ungeimpften billigend in Kauf, indem er konstatiert:

„Das dritte G wird in der Praxis kaum umsetzbar sein. … Es wird für ungeimpfte Studierende kaum finanzierbar sein, jedes Mal einen Test zu bezahlen, wenn sie in die Hochschule gehen.“ (2)

Ungeimpfte Student*innen, die sich die Tests nicht leisten können, ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit einfordern und sich nicht impfen lassen wollen, haben somit nur eine Alternative: Impfung oder Abbruch des Studiums, was faktisch einem Impfzwang und einer Aufhebung des Grundrechts auf Bildung gleichkommt.

An der Universität Karlsruhe wird den Student*innen diese Entscheidung bereits abgenommen: Wer drei Mal gegen die Regeln verstößt, kann exmatrikuliert werden.

Die Hochschule sieht dafür ein dreistufiges Verfahren vor: 1. Regelverstoß impliziert den zweiwöchigen Ausschluss von der Präsenz-Lehre, der 2. Verstoß führt zu einem Ausschluss von Präsenzveranstaltungen bis Semesterende und beim 3. Regelwidrigkeit kann es zur Exmatrikulation kommen. (3)

Das repressive Vorgehen der Hochschulleitungen spiegelt sich auch in den angeordneten Kontrollmaßnahmen wider.
Dabei wird vor Denunziation, Stigmatisierung und Spaltung der Studentenschaft nicht zurückgeschreckt.

Kontroll-Teams, bestehend aus internen und externen Mitarbeiter*innen, prüfen „flexibel“ an verschiedenen Orten des Campus die Einhaltung der Zulassungsverordnungen.

Die Uni Münster wirbt auch innerhalb der Studentenschaft für diese Teams. Als „COV-SCOUTs“ können sich die Student*innen im Rahmen von 450 Euro Jobs an der Kontrolle ihrer Kommiliton*innen beteiligen. (4)

Einige HS gehen noch einen Schritt weiter und führen die Kennzeichnung der Student*innen ein. Unter der Überschrift „LUH-Campus – Safer Science! – LUH-Einlassbänder erleichtern den Zugang“ wirbt beispielsweise die Hochschulleitung der Universität Hannover für das freiwillige Tragen von farbigen Einlassbändern. (5)

In Paderborn hat niemand mehr die Qual der Wahl. Dort tragen alle Studierende für den 3G Nachweis ein farbiges Bändchen, das täglich die Farbe wechselt.

Zurecht fragt Ralf Wurzbacher in seinem auf den NachDenkSeiten erschienen Artikel „ Bildungsspritze: Wer in Deutschland studieren will, muss den Ärmel hochkrempeln, ob da nicht irgendwem „düstere Erinnerungen in den Sinn“ kommen könnten.(6)

Bisher regt sich jedoch nur wenig Widerstand gegen die willkürlichen staatlichen 3G-Eingriffe in das Grundrecht auf Bildung und die körperliche Unversehrtheit.
Dabei gibt es viele Gründe, die Impfung mit einem experimentellen Impfstoff abzulehnen.
Bereits jetzt ist abzusehen, dass die sogenannte Impfung gegen Covid 19 zu mehr Nebenwirkungen führt als bei allen bisher zugelassenen Impfstoffen. Langzeitwirkungen sind noch nicht bekannt, Mittlerweile häufen sich auch die Stimmen, die die Wirksamkeit und den Schutz der Covid Impfstoffe in Frage stellen (7).

Und es gibt auch gute Gründe an der Verfassungsmäßigkeit der 3G und 2G Regeln zu zweifeln.

Erst vor kurzem hat der Staatsrechtler Professor Dr. Dietrich Murswiek ein Gutachten vorgelegt, in dem er 2G- und 3G- Regeln scharf kritisiert:
„Sämtliche 2G- und 3G-Regeln, insbesondere 3G mit kostenpflichtigem Test, die Benachteiligung bei Quarantänepflichten sowie das Vorenthalten der Verdienstausfallentschädigung für Ungeimpfte sind mit dem Grundgesetz unvereinbar und verstoßen gegen die Grundrechte der Betroffenen.“
„Der indirekte Impfzwang, der über 2G und 3G ausgeübt wird, ist unverhältnismäßig, weil er das Selbstbestimmungsrecht der Betroffenen bezüglich ihrer körperlichen Integrität drastisch einschränkt und ihnen potentiell schwerwiegende Lebens- und Gesundheitsrisiken auferlegt“ (8)

Wieder einmal ignorieren Hochschulen, aber auch Bildungsverbände und Gewerkschaften die Stimmen aus Wissenschaft und Gesellschaft, die es wagen, das Coronaregime in Frage zu stellen. Stattdessen übernehmen sie staatsdienlich das herrschende Corona-Narrativ der Regierung und lassen sich für deren politische Ziele instrumentalisieren. Die notwendige kritische Distanz von Forschung und Lehre gegenüber politischer und gesellschaftlicher Macht sucht man vergeblich, gesellschaftskritischer Diskurs findet nicht statt. Damit beweisen Hochschulen einmal mehr ihre „regimestützende Rolle“ (9)

Es bleibt zu hoffen, dass u.a. Initiativen wie #wissenschaftstehtauf, #allesaufdentisch #studentenstehenauf, alternative Medien und kritische Wissenschaftler den Student*innen, die genötigt und die existentiell bedroht werden und sich dennoch diesen Maßnahmen widersetzen wollen, eine hörbare Stimme geben können.

Quellen:

(1) https://www.hrk.de/themen/hochschulsystem/covid-19-pandemie-und-die- hochschulen/
(2) https://www.rnd.de/beruf-und-bildung/corona-und-studium-was-bedeutet-die-3g-regel- fuer-studierende-SMMOF55LN5FY5HEBG2U6XGI3P4.html
(3) https://www.h-ka.de/corona/news-fallzahlen
(4) https://www.corodok.de/denunzierung-auf-450-e-basis/#more-24967
(5) https://www.uni-hannover.de/de/universitaet/aktuelles/corona/detailansicht/news/nachricht-der-hochschulleitung-an-die-studierenden-der-luh-22/
(6) https://www.nachdenkseiten.de/?p=75902
(7) Die Ergebnisse einer aktuellen Havardstudie, veröffentlich im European Journal of Epidemiology belegen, dass die experimentellen Impfstoffe, nicht wie bisher angenommenen, einen Schutz vor einer Infektion garantieren. Eine höhere Impfrate bewirkt keineswegs eine niedrigere Ansteckungsrate.
https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s10654-021-00808-7.pdf
(8) https://impfentscheidung.online/rechtsgutachten-verfassungswidrigkeit-impfzwang/
(9) https://sciencefiles.org/2021/09/08/ausgerechnet-hochschulen-werden-zu-exekutoren-der-apartheid-

Verkehrung als Waffe des Diskurses der Macht

Klaus-Jürgen Bruder, Berlin,
Neue Gesellschaft für Psychologie

Vortrag in der Online-Veranstaltung „Freiheit, Sicherheit, Solidarität – Wie wollen wir gesund leben?” der Gruppe “linker kritischer Coronadiskurs” am den 15. Oktober 2021

Wie wir leben wollen? – Auf jeden Fall nicht so wie heute!

was ist an dem jetzigen Leben falsch?
Die Beschneidung der Bürgerrechte,
die jeder rationalen Grundlage entbehrenden allgegenwärtigen Anweisungen,
das Gefühl, der Willkür von Idioten ausgesetzt zu sein,
ihrem sadistischen Machtprotz,
dem Gefühl völliger Ohnmacht, Unsicherheit wie es weitergehen wird,
ein Gefühl, sich in einer Irrenanstalt zu befinden,
in einer Goffmanschen Totalen Institution ,
Misstrauen hat die Beziehung zu anderen vergiftet.

Austausch, Diskussionen, Gespräche im größeren Kreis, Universitäten, Schulen, Bildung und Weiterbildung finden kaum mehr ohne Video statt.
Das Medium beherrscht die Kommunikation, verändert sie,
und das Wissen, einer unbekannten „Öffentlichkeit“ ausgeliefert zu sein,
die ohne dass wir es wissen mithören, dabei sein kann,
eine Öffentlichkeit, die wir nicht mehr kontrollieren können, in der wir immer die Möglichkeit unkontrollierter Kontrolle mitdenken müssen….

Der gesamte Vortrag zum Download: Verkehrung als Waffe des Diskurses der Macht

Über die Psychologie des Verschwörungsleugners

Der Beitrag zur Psychologie der Verschwörungsleugner von Tim Foyle, der bereits das Datum 12.03.2021 trägt, wird trotzdem – wenn auch mit Verspätung – auf unserer Seite verbreitet, denn er arbeitet eine ganz entscheidende Taktik des „Corona“- Diskurses heraus:

Die Taktik der „Verkehrung“, die bereits George Orwell als die entscheidende Taktik des Diskurses der Macht ins Zentrum seiner Dystopie gestellt hatte. Es ist die Taktik des „Hexeneinmaleins“: „Aus Schwarz mach weiß, aus Rechts mach Links“ – dem Bildungsbürger aus Goethes Faust Teil zwei wohlbekannt – die gleichwohl in der Inszenierung des Coronaregimes, gerade in den Reihen der Bildungsbürger, Jürgen Habermas nicht ausgenommen, einen verblüffend großen Erfolg hatte.

Tim Foyle stellt die Verkehrung wieder vom Kopf auf ihre Füße, indem er überzeugend belegt, dass das Etikett „Verschwörungstheoretiker“ der Verleugnung der Verschwörung der „Eliten“ gegen die Bevölkerung dient, wie sie Paul Schreyer in der „Chronik einer angekündigten Krise: Wie ein Virus die Welt verändern konnte“ vom September 2020 herausgearbeitet hatte.

Problematisch ist allerdings Foyles Analyse der psychologischen Antriebe – er stellt sie am Ende selbst zur Diskussion. Am Begriff des „Soziopathen“, der in der Psychiatrie zur Diagnostizierung einer psychischen Störung vor allem des Sozialverhaltens der Person verwendet wird, wird eine Psychologisierung gesellschaftlicher Zusammenhänge deutlich, die selbst zu einer Verkehrung von Ursache und Folge führt.

Originalversion:https://off-guardian.org/2021/03/12/on-the-psychology-of-the-conspiracy-denier
Dt. Version: https://blog.bastian-barucker.de/ueber-die-psychologie-des-verschwoerungsleugners/

s.a.: Matthias Bröckers. Verschwörungstheorie. Anmerkungen zur Inflation eines Kampfbegriffs. In: Almuth Bruder-Bezzel und Klaus-Jürgen Bruder (Hg.) Macht – wie die Meinung der Herrschenden zur herrschenden Meinung wird. Frankfurt/M.: Westend Verlag, S. 166-176.

s.a.: Norbert Härings Analyse von 19 im Corona-Regime umgepolten Begriffen auf seiner Internetseite https://norberthaering.de/liste-manipulationen/

„Gemäß einem Strategiepapier aus dem deutschen Innenministerium war es von Beginn an Regierungsziel, Angst vor Covid zu erzeugen. Wie in George Orwells „1984“ werden die Begriffe umgedeutet um das Reden, Denken und Fühlen der Menschen in die gewünschte Richtung zu lenken. Das betrifft auch das Ziel, Impfung als (allein) heilbringend und unbedingt notwendig erscheinen zu lassen. Es folgt ein Kompendium umgedeuteter Begriffe (Stand 28.09.2021).“

Sagen was ist – im Angesicht der Macht

Klaus-Jürgen Bruder

Wie kann das sein: es geht immer so weiter,
obwohl die Begründungen für die drastischen Maßnahmen längst obsolet geworden sind.
Die Kritik an der Unbrauchbarkeit der Tests, an der Unbrauchbarkeit der Masken,
an der Unnötigkeit der Lockdown Maßnahmen wird immer breiter,
immer mehr Wissenschaftler und Experten schließen sich ihr an.
Zuletzt, am 21.07.2021 hat das CDC[2] bestätigt, dass der PCR-Test nicht zwischen SARS und Influenza unterscheiden kann und zieht den Einsatz von PCR-Tests in den USA ab 31. Dezember 2021 zurück. Dieser Test hat mehr wirtschaftlichen Schaden und Leid verursacht als jedes andere medizinische Gerät in der Geschichte……….

Weiter zum gesamten Text: Sagen was ist im Angesicht der Macht

Therapeutische Reinräume: Über das Schweigen der Psychologen

Von Michael Ley und Carl Vierboom

In der gegenwärtigen Krise bleiben die Psychologen auffällig schweigsam. Es gibt einige wenige Psychologen, die sich mit Kritik an der Corona-Statistik zu Wort melden, die auf die schwierige Situation in den Familien aufmerksam machen oder die darüber nachdenken, wodurch die Angst vor dem Virus motiviert sein könnte. Die meisten halten sich mit Stellungnahmen zu Corona aber zurück. Besonders, wenn es um kritische Äußerungen zu einzelnen Maßnahmen der Bundesregierung geht, überlassen sie den Ärzten oder Psychiatern das Wort. Man hat den Eindruck, als wollten sich Psychologen im Angesicht von Corona nicht zu Bekenntnissen hinreißen lassen.
Das überrascht um so mehr, als Psychologen in der Vergangenheit keineswegs unpolitisch waren. Der kritische Blick auf gesellschaftliche und politische Zusammenhänge gehörte einmal zum Selbstverständnis der Psychologen dazu. Es gab eine Zeit, in der sich bestimmte Gruppierungen innerhalb der Psychologie sogar ausdrücklich zu einer „Kritischen Psychologie“ bekannten. Davon abgesehen gibt es kaum ein soziales oder politisches Phänomen, zu dem sich einzelne Psychologen oder ihre Zunft im ganzen nicht geäußert hätten: angefangen bei Fragen zur Erziehung, über die Auswüchse des Städtebaus oder beim Medienkonsum bis hin zur Atomkraft oder zur Lage in den Gefängnissen und Psychiatrien.
Psychologen haben sich nie darauf beschränkt, bloß individuelle Leiden zu therapieren. Sie haben die seelischen Nöte der Menschen immer auch in den Zusammenhang gesellschaftlicher Verhältnisse gerückt und sich berechtigt gesehen, dazu Stellung zu nehmen. Sie haben ihr Recht als Staatsbürger wahrgenommen und sich zu Wort gemeldet. Bei Corona dagegen bleiben die meisten stumm……

Zum gesamten Text: Therapeutische Reinräume: Über das Schweigen der Psychologen

Stellungnahme der NGfP zur Aufgabe kritischer Psychologen und Psychotherapeuten in gesellschaftlichen Krisenzeiten

von Dr. Matthias Rudlof & Cornelia Stahmer-Weinandy im Namen des Vorstandes der NGfP.

Die seit März 2020 währende gesellschaftliche Krise im Zusammenhang mit der politisch-medizinischen Ausrufung eines Pandemiediskurses wirft viele psychologisch-existenzielle Fragen auf, mit denen sich die Bürger*innen konfrontiert sehen: Wem glaube und vertraue ich in dieser Sache? Wie gehe ich mit meinen Ängsten und Sorgen um, und wie mit meinem Ohnmachtsgefühl, meinem Ärger und meiner Wut angesichts der Verstetigung eines Ausnahmezustandes als „neue Normalität“ ohne eine greifbare Perspektive, wo es gesellschaftlich und persönlich hingehen wird?……..

Download: Stellungnahme der NGfP zur Aufgabe kritischer Psychologen und Psychotherapeuten in gesellschaftlichen Krisenzeiten

Biden ohne Gnade: Assange weiter unter US-Todesdrohung in Folterhaft

Von Hannes Sies
Der Vater von Julian Assange, John Shipton, ist derzeit auf einer Tour durch die USA, um für seinen berühmten Sohn die Gnade des US-Üräsidenten zu erwirken, begleitet von einem anderen Sohn, Gabriel Shipton. Bislang zeigt sich Biden gnadenlos in seinem Festhalten an Inhumanität, Rachsucht und Zynismus gegenüber dem Wikileaks-Gründer Julian Assange.
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Rezension zu Patrick Spät: Und, was machst du so?

Buchkritik von Daniela Lobmueh und Hannes Sies

Mit diesem Buch hat sich der Buchautor nicht viel Arbeit gemacht. So eine (laut Untertitel) „Fröhliche Streitschrift gegen den Arbeitsfetisch“ wäre auch absurd als schweißgetränktes Monumentalwerk eines fleißigen Rechercheurs und emsigen Schreibers. Spät fordert mehr Faulheit, mehr kooperatives Arbeiten, weniger Arbeit um der Arbeit Willen -bleibt aber leider auf Stammtischniveau.
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An alle Vorstandsmitglieder der Psychotherapeutenkammer Baden-Württemberg und Redaktionsmitglieder des Newsletters

Martin Wendisch

In Zeiten der politischen Anmaßung und einer zunehmend autoritären Coronapolitik, die jeder seriösen wissenschaftlichen Evidenzgrundlage entbehrt, sehe ich bei vielen Institutionen – so auch bei der Ärztekammer und der Psychotherapeutenkammer – nicht die geringste Tendenz einer kritischen Auseinandersetzung mit dieser Politik. Schlimmstenfalls isoliert und denunziert man sogar noch diejenigen, die sich kritisch auseinandersetzen und von der Politik distanzieren.

Download:
Offener Brief von Martin Wendisch an alle Vorstandsmitglieder der Psychotherapeutenkammer BW