Die NGfP

Die Neue Gesellschaft für Psychologie e.V. ist ein Zusammenschluss von WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus der Psychologie und deren Nachbarprofessionen. Ihr gemeinsames Ziel ist die methoden- und gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit psychologischen Themen. Zu diesem Zweck bemüht sich die NGfP um eine fächerübergreifende Zusammenarbeit sowie um die Überwindung der Spaltung von Wissenschaft und Praxis.

Die Zeitschrift der NGfP ist das Journal für Psychologie

 

Den für den 10. bis 12. Juni 2021 in Berlin angekündigten Kongress

»Krise: Ursachen, Erscheinungen, Wirkung (Arbeitstitel)«

müssen wir leider absagen, da eine derartige Präsenzveranstaltung unter den aktuellen Bedingungen mit unseren begrenzten Mitteln nicht durchführbar ist.

Die Herausgabe eines Buches zum Thema ist jedoch geplant.

Stellungnahme der NGfP zur Aufgabe kritischer Psychologen und Psychotherapeuten in gesellschaftlichen Krisenzeiten

von Dr. Matthias Rudlof & Cornelia Stahmer-Weinandy im Namen des Vorstandes der NGfP.

Die seit März 2020 währende gesellschaftliche Krise im Zusammenhang mit der politisch-medizinischen Ausrufung eines Pandemiediskurses wirft viele psychologisch-existenzielle Fragen auf, mit denen sich die Bürger*innen konfrontiert sehen: Wem glaube und vertraue ich in dieser Sache? Wie gehe ich mit meinen Ängsten und Sorgen um, und wie mit meinem Ohnmachtsgefühl, meinem Ärger und meiner Wut angesichts der Verstetigung eines Ausnahmezustandes als „neue Normalität“ ohne eine greifbare Perspektive, wo es gesellschaftlich und persönlich hingehen wird?……..

Download: Stellungnahme der NGfP zur Aufgabe kritischer Psychologen und Psychotherapeuten in gesellschaftlichen Krisenzeiten

Biden ohne Gnade: Assange weiter unter US-Todesdrohung in Folterhaft

Von Hannes Sies
Der Vater von Julian Assange, John Shipton, ist derzeit auf einer Tour durch die USA, um für seinen berühmten Sohn die Gnade des US-Üräsidenten zu erwirken, begleitet von einem anderen Sohn, Gabriel Shipton. Bislang zeigt sich Biden gnadenlos in seinem Festhalten an Inhumanität, Rachsucht und Zynismus gegenüber dem Wikileaks-Gründer Julian Assange.
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Rezension zu Patrick Spät: Und, was machst du so?

Buchkritik von Daniela Lobmueh und Hannes Sies

Mit diesem Buch hat sich der Buchautor nicht viel Arbeit gemacht. So eine (laut Untertitel) „Fröhliche Streitschrift gegen den Arbeitsfetisch“ wäre auch absurd als schweißgetränktes Monumentalwerk eines fleißigen Rechercheurs und emsigen Schreibers. Spät fordert mehr Faulheit, mehr kooperatives Arbeiten, weniger Arbeit um der Arbeit Willen -bleibt aber leider auf Stammtischniveau.
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An alle Vorstandsmitglieder der Psychotherapeutenkammer Baden-Württemberg und Redaktionsmitglieder des Newsletters

Martin Wendisch

In Zeiten der politischen Anmaßung und einer zunehmend autoritären Coronapolitik, die jeder seriösen wissenschaftlichen Evidenzgrundlage entbehrt, sehe ich bei vielen Institutionen – so auch bei der Ärztekammer und der Psychotherapeutenkammer – nicht die geringste Tendenz einer kritischen Auseinandersetzung mit dieser Politik. Schlimmstenfalls isoliert und denunziert man sogar noch diejenigen, die sich kritisch auseinandersetzen und von der Politik distanzieren.

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Offener Brief von Martin Wendisch an alle Vorstandsmitglieder der Psychotherapeutenkammer BW

Studierende der FU Berlin fordern in einem offenen Brief einen Debattenraum über die Corona-Politik.

von Ronny Ebel

Der Raum des Sagbaren verengt sich im Zuge der Coronakrise sogar an Universitäten. Die oft nur dürftig begründeten Maßnahmen sollen auch dort möglichst nicht hinterfragt, sondern brav befolgt werden. Da die Hochschulen jedoch seit jeher als Raum des qualifizierten Diskurses gelten, muss es auch und gerade in der Krise möglich sein, unter Wahrung wissenschaftlicher Standards über die Wirksamkeit der Maßnahmen ebenso zu diskutieren wie über deren Schattenseiten. Diese Forderung stellen einige Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen nun in einem offenen Brief an das Präsidium der Freien Universität (FU) Berlin.

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die-rebellen
Quelle: Rubikon vom 03.03.2021

Statt der Grundrechte das „Gesetz“ des behavioristischen Rattenexperiments

Almuth Bruder-Bezzel und Klaus-Jürgen Bruder

In einem ARD-Interview vom 2.2.21 unter dem Titel „Farbe bekennen“ ließ Bundeskanzlerin Angela Merkel verlauten: “Wer das nicht möchte (die Impfung), der kann dann vielleicht bestimmte Dinge auch nicht machen.”
Grundrechte, das sind Rechte, die jedem Bürger eines Rechtsstaats zustehen, völlig unabhängig davon welchen Status er hat, ob er reich oder arm ist, ob sie sich an die Gesetze hält oder nicht, ob er dem Staat genehm ist oder nicht – auch dem Staatsfeind stehen diese Grundrechte zu.
Das soll anders werden: die Grundrechte, die in der Inszenierung des Coronaregimes außer Kraft gesetzt worden sind – ein Staatsstreich unerhört in diesem Ausmaß – so unerhört dass noch nicht einmal die linke Opposition davon gehört hatte – diese Grundrechte sollen abgeschafft bleiben und an ihrer Stelle soll der gesellschaftliche Zusammenhalt durch das „Gesetz“ des behavioristischen Rattenexperiments von Belohnung und Belohnungsentzug geregelt werden.

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Almuth Bruder-Bezzel: Offener Brief an Prof. Hans-Jürgen Wirth

Gegenrede zum Online-Vortrag „Die Corona Pandemie als Herausforderung für Psyche und Gesellschaft. Überlegungen aus Sicht der psychoanalytischen Sozialpsychologie“ im Rahmen der webbasierten Fachveranstaltung der DGPT mit dem Titel „Psychoanalyse in Zeiten von Corona – Dynamik einer Bedrohung in Gesellschaft und Behandlungspraxis“ am 25.9.2020.

Veröffentlicht im Mitgliederrundschreiben der DGPT 3/2020, S.15-25.

Offener Brief an Prof. Hans-Jürgen Wirth

Klaus-Jürgen Bruder: „Partei ergreifen für diejenigen, die keine Stimme haben“

Interview mit Marcus Klöckner, in den Nachdenkseiten vom 19.09.2020

Die Intellektuellen können viel für eine Gesellschaft und die Demokratie leisten – vorausgesetzt, sie ergreifen Partei für die, die keine Stimme haben. Und vorausgesetzt, sie dienen sich nicht den herrschenden Eliten an. Im NachDenkSeiten-Interview rechnet der Psychoanalytiker Klaus-Jürgen Bruder mit den Intellektuellen unserer Zeit ab.
Bruder, der als Vorsitzender der interdisziplinären Neuen Gesellschaft für Psychologie (NGfP) bekannt für seine herrschaftskritische Betrachtung unserer Gesellschaft ist, verdeutlicht: Viele Intellektuelle verstehen sich heute als Sprachrohr des Staates. Sie tragen, so Bruder, „das Selbstbild vor sich her, objektiv, unparteiisch zu berichten, für die Demokratie, gegen Ungerechtigkeit und Gewalt einzutreten“, aber, so Bruder weiter, „Ungerechtigkeit und Gewalt gibt es in den Augen dieser Medienintellektuellen (…) allerdings nur in anderen Ländern, und zwar vornehmlich in solchen, die nicht auf der Liste der Freunde der Bundesrepublik stehen: in Russland, in China, in Syrien, in Venezuela.“ Von Marcus Klöckner.

Interview: KJB_2020_NDS”Partei ergreifen für diejenigen, die keine Stimme haben”

Bericht an die Akademie

Bericht eines Psychoanalytikers über seinen Krankenhausaufenthalt, der ein Licht auf das innere Getriebe der Gesundheitswirtschaft wirft.

Der Autor ist Psychoanalytiker, Mitglied der Neuen Gesellschaft für Psychologie.
Er überläßt uns ein höchstpersönliches Dokument zur Verwendung und Weiterleitung.
Wir danken ihm für seine Großzügigkeit und sein Vertrauen
Er schreibt uns: „Mein Erleben ist keine Ausnahme, aber ich habe die Kraft, ihm Worte zu verleihen.
Es kann daher für viel sprachloses Leid stehen, das alltäglich ist.“

Download: Bericht an die Akademie_Krankenhausbericht eines Kollegen als Patienten