CfP für den NGfP Kongress 2018 – „Gesellschaft ohne Opposition“

Wir wollen dieses Mal über die Analysen der „Gesellschaft ohne Opposition“, wie Marcuse die unsrige genannt hatte, und über die Perspektiven jenseits dieser Gesellschaft diskutieren. 

Wir laden Sie / Euch dazu herzlich ein, Vorschläge und Ideen für Vorträge bis zum 16.09.2017 zu schicken, oder auch andere mögliche Referentinnen zu nennen.

Der CfP als PDF: CfP NGfP Kongress 2018

Die NGfP

Die Neue Gesellschaft für Psychologie e.V. ist ein Zusammenschluss von WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus der Psychologie und deren Nachbarprofessionen. Ihr gemeinsames Ziel ist die methoden- und gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit psychologischen Themen. Zu diesem Zweck bemüht sich die NGfP um eine fächerübergreifende Zusammenarbeit sowie um die Überwindung der Spaltung von Wissenschaft und Praxis.

Die Zeitschrift der NGfP ist das Journal für Psychologie

Der Diskurs der Macht erreicht gerade seine jubilatorische Form

Politische Psychologie: Der Diskurs der Macht erreicht gerade seine jubilatorische Form.
Barock ist wieder angesagt: Die Konterrevolution soll ihren Abschluß finden.

In Frankreich:
»In die Schlacht? Ah!«

Siehe das Bild:

„Amtseinführung auf der Champs-Élysées (jW 26.05.2017): Foto: Michel Euler/AP POOL/dpa“

https://www.jungewelt.de/artikel/311341.macrons-marsch.html

Dazu:
Ein überwältigendes Mandat für Macron?
Artikel von Jens Berger in den Nachdenkseiten vom 19. Juni 2017 um 13:26 Uhr

http://www.nachdenkseiten.de/?p=38812
Dort wird Didier Eribon mit der Ansicht zitiert „Auf Macron folgt Le Pen“

In Deutschland:
Erleben wir gerade wie aus schäbigen Rückständen die Reliquie eines Reichskanzlers zusammengeflickt wird.

Dazu:
ein Beitrag von Albrecht Müller ebenso in den Nachdenkseiten vom 19. Juni 2017 um 12:21 Uhr:
De mortuis nihil nisi bene. – Über die Toten nur Gutes sprechen?
http://www.nachdenkseiten.de/?p=38807

Und als krönenden Abschluß:
Helmut Kohl. Die Rache Gottes. Von Uli Gellermann in der Rationalgalerie vom 18. Juni 2017
http://www.rationalgalerie.de/home/-helmut-kohl.html

Des Weiteren:
Mörder beim Namen nennen? Nicht in der täglichen 15-Minuten-Schau.
von Klaus-Jürgen Bruder vom 12. Juni 2017

http://www.rationalgalerie.de/kritik/moerder-beim-namen-nennen.html)

Und:
Medienpropaganda für Propagandamedien. Gedanken zur Selbstinszenierung der Leitmedien.
Beitrag von Marcus Klöckner im Rubikon vom 13. Juni 2017, 15:54 Uhr
https://www.rubikon.news/artikel/medienpropaganda-fur-propagandamedien

Journal fuer Psychologie zum Thema „Kriegsdiskurse“

Liebe Freunde der Neuen Gesellschaft für Psychologie,
liebe Mitglieder,

heute möchte ich Sie auf das Erscheinen des Themenhefts 1/2017 des Journal für Psychologie (JfP) hinweisen. — Die von Peter Mattes und Ophelia Solti herausgegebene Ausgabe versammelt Beiträge zum Thema „Kriegsdiskurse“.

Kriegsdiskurse haben die Wissenschaft Psychologie zu Zeiten mehr bestimmt als es einer um das Wohl von Menschen besorgten Disziplin angelegen sein sollte. Das betrifft bekanntermaßen die Entwicklung der Psychodiagnostik ebenso wie die der Sozialpsychologie und Einstellungsforschung sowie bestimmter Persönlichkeitskonzepte. In dieser Ausgabe des Journal für Psychologie werden eine Reihe von neuen Untersuchungen vorgestellt, die zeigen, wie Gründerfiguren der deutschsprachigen Psychologien während des Ersten Weltkriegs bis hin zu exilierten PsychoanalytikerInnen in den USA während des Zweiten sich persönlich wie institutionell dem herrschenden Zeitgeist, oft auch direkt militärischen Interessen unterwarfen. Aus der Gegenwart wird das Engagement der APA in die Folterpraktiken von
US-amerikanischen Geheimdienstinstanzen bzw. dessen nur zögerliche Aufarbeitung diskutiert sowie die Möglichkeit einer Psychologie einheimischer Dschihadanhänger erörtert. Ein Aufsatz zu einschlägigen politischen Ideologien in der BRD schließt die Ausgabe ab.

Die Ausgabe ist zu lesen im Open Access sowie als Print on Demand beim
Psychosozial-Verlag zu beziehen.
[Das Inhaltsverzeichnis mit den Direkt-Links zu den Einzelbeiträgen findet
sich weiter unten.]

Die Ausgabe ist Open Access abrufbar unter
https://www.journal-fuer-psychologie.de/
[Direkt-Link:
https://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/issue/view/50
Zurückliegende Ausgaben des JfP finden sich unter:
http://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/issue/archive

Beiträge auch jenseits der jeweiligen Themenschwerpunkte sind jederzeit
willkommen. Reichen Sie diese bitte direkt über das Portal auf unserer
Website ein:
https://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/about/submissions#onlineSubmissions
ein.

Herzliche Grüße im Namen der Redaktion des Journals für Psychologie,

Guenter Mey

(mehr …)

60 Jahre nach den Göttinger 18: Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus Verantwortung „Nein“ gesagt zu haben zum deutschen Griff zur Atombombe, das ist die historische Leistung der  Wissenschaftler, die
1957 den Aufruf der Göttinger 18 unterzeichneten und eine Mitarbeit an der Bombe verweigerten.

Weiterhin „Nein“ zur Atombombe zu sagen ist 60 Jahre danach von bleibender, dramatischer Aktualität – nicht nur wegen der milliardenschweren „Modernisierungsprogrammen“ in allen Atomwaffenstaaten. Die Weigerung der Bundesregierung, sich an den UN-Verhandlungen zu einem Verbot von Atomwaffen zu beteiligen, ist ein politscher Skandal. Welchen Wert haben dann einmütige Beschlüsse des Deutschen Bundestages für eine Welt ohne Atomwaffen?

Die neu aufkommende Diskussion über einen deutschen Griff zur Bombe oder einer europäischen Atombombe als Reaktion auf die Politik eines aufrüstungswütigen Präsidenten der USA zeigt, Atomwaffen und ihre Abschaffung müssen wieder ein gesellschaftliches Thema werden.

Dazu soll die Veranstaltung „60 Jahre nach den Göttinger 18:
Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht“ am 6. April 2017 an der HU Berlin beitragen.

Es gilt die Mahnung: nie wieder Hiroshima, nie wieder Nagasaki!

Wir würden uns auf Ihre Teilnahme an der öffentlichen Veranstaltung freuen. Bitte finden Sie das Programm anbei oder auf www.ialana.de. Um eine kurze Anmeldung an info@ialana.de wird gebeten.

Mit freundlichen Grüßen,

Lucas Wirl

The Berlin Symposium of GASI

Dear friends and colleagues,

The Berlin Symposium of GASI in August is growing well, but for making it an important and successful conference there still is a lot of work to do! Please help us and read the newsletter and the last version of the online flyer, there are some new and important information!

It would be a great help if you distribute them among your national and local organizations and among friends and colleagues. For „Crossing borders…“ please forward it not only to group analytic institutes, but also to psychotherapeutic, social-  and health system and scientific organizations.

And if you do so, please put me in cc.

Thank your and best wishes

Pieter Hutz

GASI-Symposium 2017 Berlin Latest News

 

Impression de déjà-vu!

Wir möchten hier auf einen Leserbrief an die Nachdenkseiten zum Artikel „Die richtigen Antworten auf „Berlin““ vom 20.12.2016 von Jens Berger aufmerksam machen:

„Impression de déjà-vu!

Nach jedem Terroranschlag, egal, ob dieser Anschlag in Berlin, Paris oder Brüssel verübt wurde, und egal, ob der Täter ein Syrer, eine Nordafrikaner, ein Afghane oder einen „Pole“ ist, hört man immer bloß die gleiche klassische Symphonie: „Flüchtlinge“, „Muslime“, „Araber“, „Terrorismus“, „Abendland“, „westliche Werte“, „Islamisierung“.
Nun gut. Hier werde und will ich mich nicht näher mit diesen Begriffen und Phrasen auseinandersetzen, denn erstens ist mir völlig klar, dass wir sehr genau wissen, was man damit ausdrücken will (besonders die Trump Fans, die Anhänger der AFD in Deutschland und der Front National in Frankreich!), aber vor allem weil wir schon die Nasse voll haben, diesen Unfug immer wieder zu hören und es reine Zeitverschwendung ist, diese hier noch mal zu formulieren.
Meine Antwort gegen diese Vorwürfe wird immer nur lauten:
Wer ist 2001 in Afghanistan einmarschiert hat und das Land völlig zerstört? Und warum?
Wer hat Die Republik Irak im 2003 erobert und hunderttausende von Zivilisten massakriert? Und warum?
Wer hat Libyen 2011 bombardiert und einen „failed state“ etabliert? Und warum?
Wer hat die Lage in Syrien destabilisiert und versucht immer noch die Situation dort weiter zu verschärfen? Und warum?
Wer unterstützt die täglichen, brutalen und primitiven Bombardierungen gegen das jemenitische Volk? Und warum?
Ich glaube… nein ich bin mir sicher … dass eine Antwort auf diese 
Fragen eine sehr deutliche und ausreichende Erklärung für unserer heutigen kritische Situation und die weltweit herrschende Instabilität liefert.
Kurzum: Ich möchte angesichts der barbarischen Ereignisse in Berlin mein tiefempfundenes Beileid und meine Solidarität aussprechen. Man darf aber auch niemals vergessen, dass wir genau so wie Ihr auch Opfer dieses Krieges sind und vor allem, dass wir mit unserem Blut täglich eine sehr hohe Rechnung dieses dreckigen Interessenkonflikt bezahlen.
( Unser Mitleid und Mitgefühl aller Opfer des verräterischen Terrorismus) الرحمة ثم كل الرحمة لكل ضحايا الإرهاب الغادر من المحيط الى الخليج.
( von Syrien über Tunesien bis Deutschland ) من سورية المنكوبة مرورا بتونس المفجوعة وصولا لألمانيا الملكومة! – Walid R.“

Zu finden unter: http://www.nachdenkseiten.de/?p=36350

JOURNAL FÜR PSYCHOLOGIE, Jg. 24 (2016), Ausgabe 2: PsychologInnen prekär

hrsg. von Andrea Birbaumer & Peter Mattes

Prekäre Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse sind für Psychologinnen und Psychologen so verbreitet, dass es kaum mehr zu einer Problematisierung kommt. Zumal die materielle Seite, der ökonomische Zuschnitt, eine Berufsgruppe trifft, die gegenüber den meisten der von ihrer Arbeit Betroffenen strukturell und sozial ziemlich privilegiert ist, woraus sich allzu eilfertiges Klagen aus ethischen Gründen verbietet oder zumindest einer berechtigten Peinlichkeit anheimfallen würde. Jedoch erschöpfen sich diese Verhältnisse nicht im Blicken auf diese ihre Oberfläche: Analysiert und kontextualisiert zeigen sich Problematiken, die nicht nur fragwürdige Dilemmata einer Profession darstellen, sondern hinaus weisen auf die Konstitution grundlegender subjektiver, diskursiver und gesellschaftlicher Gegebenheiten, die grundsätzlicher in Frage zu stellen wären.

Dies versuchen die Beiträge in dieser Ausgabe des Journal für Psychologie, die überwiegend entstanden sind nach einer Tagung zum 30 jährigen Bestehen der österreichischen Berufsvertretung für PsychologInnen, Gesellschaft kritischer Psychologen und Psychologinnen (GkPP) im Herbst 2015.

Die Ausgabe ist Open Access abrufbar unter

https://www.journal-fuer-psychologie.de/

[Direkt-Link: https://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/issue/view/49]

Zu den Artikeln von Heiner Keup, Athanasios Marvakis, Sofia Triliva, Christos Tourtouras, Tom David Uhlig, Lisa Hopfgartner, Christian Seubert, Jürgen Glaser, Romeo Bissuti, Daniel Sanin und Hannes Fricke…

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