Vortrag „Agenturarbeit im ständigen Widerspruch zwischen Tun-Dürfen und Tun-Müssen“

Die NGfP lädt zu einem Gastvortrag mit dem Titel Agenturarbeit im ständigen Widerspruch zwischen Tun-Dürfen und Tun-Müssen.

Ankündigung

Die Arbeit in einer Agentur für Public Relations lebt von ihren strukturellen Widersprüchen: Anreiz und Zwang, Anerkennung und Neid, freier Raum und Hierarchie, Transparenz und Verschleierung. Das tragende Prinzip ist dabei die Uneindeutigkeit: Niemand scheint genau zu wissen, welches Rädchen wo greifen muss, aber irgendwie scheint es zu funktionieren. Die Projekte sind meist interessant und erfüllend, die sozialen Beziehungen meist freundschaftlich und offen geführt. Und dennoch ist ungewiss, wie viel mehr der Andere verdient und wie ungemein spannender seine Arbeit derzeit ist.
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NGfP begründet Kooperation mit AG PolPsy

Die NGfP freut sich über die Kooperation mit der AG PolPsy.

Die Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie in Hannover knüpft an die Traditionslinien sowie neuere Ansätze der Politischen Psychologie an, die unter aktuellen theoretischen und methodischen Prämissen weiterentwickelt und in neue Arbeitsfelder eingebracht werden. Das Spezifikum an der Leibniz Universität bestand und besteht dabei in der Integration der Psychoanalyse als kritischer Subjekttheorie in die Analyse von Politik, Geschichte und Gesellschaft.

Mehr Informationen zur Arbeitsgruppe finden Sie unter www.ngfp.de/kooperationen sowie unter www.agpolpsy.de.

Giù Le Mani Dai Bambini – Hände weg von den Kindern!

371 Wissenschaftler, Psychiater, Psychotherapeuten, Professoren, Ärzte und 125 Institutionen mit über 220 000 Mitglieder nehmen Stellung: ADHS ist KEINE Krankheit.

Im Gegensatz zum deutschsprachigen Raum hat sich in Italien unter Fachkräften eine breite Bewegung formiert, die im ADHS KEINE genetisch bedingte, biologisch zu erklärende Krankheit sieht und sich dementsprechend von einer die Kinder vereinehmenden Medikation distanziert. Sie plädiert für eine Ethik, die sich für eine psychopharmakologische Unversehrtheit der Kinder einsetzt und als therapeutischen Bezugsrahmen der klinischen Pädagogik bzw. Psychotherapie den Vorzug gibt. Mit dieser Erklärung wird eine Umkehr im Denken sichtbar, in dem der biologistischen Reduzierung kindlichen Verhaltes das Lernen und das Werden des Kindes gegenübergestellt wird.

Weitere Informationen finden Sie unter:
ADHS: Italienische Konsenserklärung
sowie:
http://www.adhs-schweiz.ch/