Das kritische Potenzial der Sprache. Call for Papers des Journal für Psychologie

Das Themenheft 1/2011 des Journal für Psychologie befasst sich mit dem kritischen Potenzial der Sprache.

Sprache hat als Untersuchungsgegenstand in den Sozialwissenschaften seit dem linguistic turn und im Speziellen in der Psychologie seit dem narrative turn verbunden mit den Arbeiten Theodor Sarbins und Jerome Bruners in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts erheblich an Bedeutung gewonnen. Das geplante Themenheft des Journal für Psychologie möchte über diese Entwicklung hinausgehen und die Bedeutung von Sprache für die Konzeption des Verständnisses des Psychischen und damit des Gegenstands psychologischer Forschung genauer betrachten. Im Besonderen soll es dabei um den Stellenwert von Sprache für kritische Ansätze in der Psychologie gehen.

Wir bitten um die Einsendung von Beitragsskizzen bis zum 31. August 2010 an Martin Dege (mdege [at] clarku.edu oder redaktion@journal-fuer-psychologie.de)

Ein anderes Land ist möglich!? Israelischer Graswurzelaktivismus jenseits des zionistischen Paradigmas

»Wir haben kein anderes Land!«, lautet ein Slogan, der den breiten zionistischen Konsens in der jüdisch-israelischen Gesellschaft widerspiegelt. Seit etwa 10 Jahren gibt es jedoch eine Graswurzelbewegung, die das ethno-nationale Paradigma überwinden will.
Aus deutscher Perspektive fällt es schwer, sich vorbehaltlos zu solidarisieren: War der jüdische Staat nicht die notwendige Antwort auf die Shoah?
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion und eines Tagesseminars werden israelische Aktivist_innen über ihre politische Praxis sowie ihre Visionen für eine andere Zukunft in Israel/Palästina sprechen und sich der Diskussion stellen.

Podiumsdiskussion
Freitag, 4.6.2010, 19 Uhr
Meuterei
Reichenberger Straße 58
(U Kottbusser Tor/Görlitzer Bahnhof)

Seminar
Samstag, 5.6.2010, 10.30 bis ca. 18 Uhr
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Kottbusser Damm 72
(U Schönleinstraße)

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