Männerkongress 2018 – „MÄNNER. MACHT. THERAPIE.“

“Die Auswirkungen eines entgrenzten Verwertungskapitalismus in Form der Globalisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt, sozialer Segregation nach innen und Migration von außen sowie big data und Cyberspace, bewirken vielfältige Verunsicherungen und Ängste vor einem Verlust von Autonomie, Halt und Identität. Diese Entwicklungen erzeugen ein gesellschaftliches Klima, das von vielen Menschen als diffuse Bedrohung wahrgenommen wird und dann zu unterschiedlichen Reaktionsbildungen führt. Dazu zählen auch (sub)kulturelle Erscheinungsformen neuer oder restaurativer Männlichkeit, die sich in überwunden geglaubten Prozessen und Protagonisten in der Politik, in der Wirtschaft aber auch in der Jugendkultur manifestieren. Das Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit bringt so individuell und gesellschaftlich neue und alte Formen der projektiven Delegation und Aneignung von Macht hervor. Kann Sicherheit in Zeiten wachsender Beunruhigung und struktureller Umbrüche aber auch mithilfe psychoanalytisch inspirierter Reflexion oder Psychotherapie erwachsen? In welcher Weise existieren hier Alternativen zu destruktiven Scheinlösungen gerade für Jungen und Männer? Diesen Themen gehen ausgewiesene Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen nach.”

Datum: 21. & 22. September 2018
Ort: Universitätsklinikum Düsseldorf
Zertifizierung bei der Ärztekammer Nordrhein beantragt (voraussichtlich 15 Punkte)
Anmeldung: http://www.maennerkongress-duesseldorf.de/page/anmeldung
Flyer: http://www.maennerkongress-duesseldorf.de/files/mk18/mk18-flyer-web.pdf

Nachlese zum NGfP Kongress

In der jW gab es vor und nach dem Kongress einige schöne Artikel und Interviews von Christa Schaffmann:
jw 051 am 1.3.18
jw 054 am 5.3.18
jw 062 am 14.3.18
Ebenso erschienen bereits in der Ausgabe vom 28.02.18 im Schattenblick zahlreiche Artikel und Interviews. U.a. mit einer Vorschau auf den Vortrag von Jürgen Hardt und Interviews mit Elke Steven und Prof. Dr. Andrea Kleeberg-Niepage. Am 18.03.18 erschien des weiteren ein Bericht über den Vortrag von Friedrich Voßkühler: Die Enkel der Frankfurter Schule – Konfrontationseinbrüche. http://www.schattenblick.de/infopool/sozial/report/sorb0048.html

In der Neuen Rheinischen Zeitung 651 vom 21.03.2018 gibt es einige Artikel rund um den Kongress:

Und hier finden Sie bereits Karl Heinz Roths Kongressvortrag “Die Große Verweigerung 1968 – und heute?”

Ebenfalls ein Interview mit Klaus-Jürgen Bruder im Rubikon vor dem Kongress:
Opposition ist, was die Verhältnisse zum tanzen bringt, als [pdf]
Nach dem Kongress schreibt Peter Nowak auf derFreitag und telepolis.de.
Und im Forum gibt es jede Menge Leser-Kommentare: ein ausgewählter…

Außerdem ein Kongress-Artikel in Neues Deutschland: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1081992.neue-gesellschaft-fuer-psychologie-wer-zornig-ist-kann-sich-verrennen.html
Sowie ein Kommentar dazu von Uli Gellermann: http://www.rationalgalerie.de/kritik/nd-macht-in-schweinejournalismus.html

CfP für den NGfP Kongress 2018 – “Gesellschaft ohne Opposition”

Wir wollen dieses Mal über die Analysen der „Gesellschaft ohne Opposition“, wie Marcuse die unsrige genannt hatte, und über die Perspektiven jenseits dieser Gesellschaft diskutieren. 

Wir laden Sie / Euch dazu herzlich ein, Vorschläge und Ideen für Vorträge bis zum 16.09.2017 zu schicken, oder auch andere mögliche Referentinnen zu nennen.

Der CfP als PDF: CfP NGfP Kongress 2018

60 Jahre nach den Göttinger 18: Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus Verantwortung „Nein“ gesagt zu haben zum deutschen Griff zur Atombombe, das ist die historische Leistung der  Wissenschaftler, die
1957 den Aufruf der Göttinger 18 unterzeichneten und eine Mitarbeit an der Bombe verweigerten.

Weiterhin „Nein“ zur Atombombe zu sagen ist 60 Jahre danach von bleibender, dramatischer Aktualität – nicht nur wegen der milliardenschweren “Modernisierungsprogrammen” in allen Atomwaffenstaaten. Die Weigerung der Bundesregierung, sich an den UN-Verhandlungen zu einem Verbot von Atomwaffen zu beteiligen, ist ein politscher Skandal. Welchen Wert haben dann einmütige Beschlüsse des Deutschen Bundestages für eine Welt ohne Atomwaffen?

Die neu aufkommende Diskussion über einen deutschen Griff zur Bombe oder einer europäischen Atombombe als Reaktion auf die Politik eines aufrüstungswütigen Präsidenten der USA zeigt, Atomwaffen und ihre Abschaffung müssen wieder ein gesellschaftliches Thema werden.

Dazu soll die Veranstaltung „60 Jahre nach den Göttinger 18:
Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht“ am 6. April 2017 an der HU Berlin beitragen.

Es gilt die Mahnung: nie wieder Hiroshima, nie wieder Nagasaki!

Wir würden uns auf Ihre Teilnahme an der öffentlichen Veranstaltung freuen. Bitte finden Sie das Programm anbei oder auf www.ialana.de. Um eine kurze Anmeldung an info@ialana.de wird gebeten.

Mit freundlichen Grüßen,

Lucas Wirl

The Berlin Symposium of GASI

Dear friends and colleagues,

The Berlin Symposium of GASI in August is growing well, but for making it an important and successful conference there still is a lot of work to do! Please help us and read the newsletter and the last version of the online flyer, there are some new and important information!

It would be a great help if you distribute them among your national and local organizations and among friends and colleagues. For „Crossing borders…“ please forward it not only to group analytic institutes, but also to psychotherapeutic, social-  and health system and scientific organizations.

And if you do so, please put me in cc.

Thank your and best wishes

Pieter Hutz

GASI-Symposium 2017 Berlin Latest News

 

Eröffnungsvortrag “Migration und Rassismus” der Ringvorlesung “Flucht und Ankommen”

Wir möchten noch einmal auf die Ringvorlesung  »Flucht und Ankommen: psychosoziale Aspekte von Migration und Integration« an der FU Berlin im Wintersemster 2016/17 hinweisen(
http://ngfp.de/2016/09/ringvorlesung-flucht-und-ankommen-psychosoziale-aspekte-von-migration-und-integration-an-der-fu-berlin/).

Den Eröffnungsvortrag “Migration und Rassimus” von Klaus-Jürgen Bruder vom 19. Oktober 2016 finden Sie als Audiomitschnitt unter:
Migration und Gesellschaft