„Die Unberechenbarkeit des Subjekts“ – Kongress in Frankfurt a.M.

Der Arbeitskreis kritische Psychologie veranstaltet mit Unterstützung der NGfP vom 21. bis zum 24. Juli 2011 den Kongress „Die Unberechenbarkeit des Subjekts – Zum Verhältnis von kritischer Psychologie und qualitativer Forschung“.

Der Kongress soll allen, die ein Unbehagen an der gegenwärtigen naturwissenschaftlichen Orientierung der Psychologie empfinden, eine Möglichkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit theoretischen und methodischen Alternativen bieten.

Psychoanalytische, (queer-)feministische, postmoderne sowie marxistische Psychologiekonzepte werden vorgestellt. Die Grundlagen verschiedener qualitativer Methoden können in Workshops erarbeitet und deren Relevanz für eine emanzipatorische Psychologie diskutiert werden.

Weitere Informationen sind auf der Kongress Homepage

 

HU und TU „im Bett mit der Deutschen Bank“

Einem Bericht der taz vom 27.05.2011 zufolge hat sich die Deutsche Bank „Mitspracherechte in der Lehrkonzeption, Lehraufträge für Bankmitarbeiter, Vetorecht bei der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen, und gesonderte Werberechte an der Humboldt-Universität und der Technischen Universität mit einem exklusiven ‚Sponsoren- und Kooperationsvertrag‘ zusichern lassen. Das belegt ein Vertrag, den der Berliner Politikwissenschaftler Peter Grottian am Donnerstag, 26.05.2011 veröffentlichte“.

TAZ-Artikel

 

Qualitative Forschung kurz vor dem Einzug in die APA – Unterstützung gesucht

Ein Aufruf zur Unterstützung der Institutionalisierung qualitativer Forschung innerhalb der APA. Versprochen wird außerdem, dass Sie so die Zukunft verändern können.

 

Requesting your support for qualitative research in American psychology?

At this historical moment, qualitative research has the opportunity to become a section of what will be a newly named Division 5 of APA. In order to acquire this status, 400 members of APA must join Division 5. Two hundred have now joined. WE NEED TWO HUNDRED MORE!

Those who join will vote on the new bylaws and new name of the Division. They will also become charter members of the Society for Qualitative Inquiry in Psychology. The crucial, first year of division membership COSTS NOTHING.

It only takes two minutes to join. After the first year, you can exit with no charge if you wish. But you will have changed the future!

PLEASE HELP!

Joining is a snap:

Or, if you have your membership # handy, you can fill out on line at:

http://www.apa.org/about/division/join.aspx

With deepest appreciation,

Ken Gergen     Ruthellen Josselson    Mark Freeman

 

 

NGfP Kongress 2012

Call for Papers

Sozialpsychologie des Kapitalismus heute – Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie

Zur Aktualität Peter Brückners

1. – 4. März 2012 in Berlin

„Arbeitskraftunternehmer“ unter hohem Flexibilitäts- und Anpassungsdruck einerseits, Arbeitslose und prekär Beschäftigte ohne Qualifikationsperspektive andererseits, Ökonomisierung aller Gesellschaftsbereiche, Bildung und Gesundheitswesen eingeschlossen, öffentliche Armut und hochgradige Verschuldung gegenüber z. T. extremem privatem Reichtum kennzeichnen die kapitalistische Krisendynamik der Gegenwart.

Diese innergesellschaftliche Ungleichentwicklung und mehr noch die innereuropäische und globale Dynamik von Akkumulation und Verarmung produzieren Spannungen, die durch Politik und Medien in der Perspektive von Krise und Instabilität gehalten und in rechtspopulistische und rassistische Einstellungen gelenkt werden. Außenpolitisch wird damit militärische Intervention als „ultima ratio“ darstellbar.

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Falsche Angst vor Sozialleistungen

In einem aus der New York Times übersetzten Artikel macht die Frankfurter Rundschau auf die Rhetorik des Sparens in den USA aufmerksam. Zentraler Ankerpunkt ist dabei das Mittel der Angst vor einer erneuten Wirtschaftskrise, das benutzt wird um zum einen von den wirklichen Problemen der verarmten Bevölkerungsteile der USA abzulenken, zum anderen aber auch neue Einsparungen zu rechtfertigen.

Zum Artikel in der Frankfurter Rundschau

nachdenkseiten.de zum Tod von Osama bin Laden

Bundeskanzlerin Merkel: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, Bin Laden zu töten.“

Dieser Satz der Kanzlerin, der gegen elementare Grundwerte unserer Verfassung verstößt, ist kennzeichnend für den Absturz rechtsstaatlichen und für die Verbreitung alttestamentarischen Rachedenkens anlässlich der Erschießung des zum Mythos des Terrorismus erhobenen Osama Bin Ladens. Die Missachtung der aufklärenden und friedensstiftenden Funktion des Rechts führt zu einer Eskalation der Rache. Legendenbildung und Verschwörungstheorien werden durch die Umstände des Todes des angeblichen „Hauptes“ von al-Qaida neue Nahrung erhalten. Die westliche Begeisterung über die Lynchjustiz bereitet neuer Gewalt den Boden.

von Wolfgang Lieb

zur Quelle auf www.nachdenkseiten.de