NGfP Kongress 2021 – CfP

Call for Papers für den Jahreskongress der NGfP vom 25. bis 27. Februar 2021 in Berlin
(Einsendungen bis zum 30.09.2020) Als PDF herunterladen.

Krise: Ursachen, Erscheinungen, Wirkung (Arbeitstitel)

Seit März dieses Jahres leben wir alle in einer seltsamen, bisher nicht gekannten Situation, die umgangs- und pressesprachlich als Corona-Krise bezeichnet wird. Seit langem geführte inner- und zwischenstaatliche Konflikte und Machtkämpfe auf globaler Ebene werden seit dem unter diesem neuen Etikett ausgetragen.

Es war so, als hätte das Virus die Gesellschaft im Griff. Doch inzwischen wird immer deutlicher, dass hinter den Kulissen täglicher Drosten-Podcasts und Mund-Schutz-Übungen ökonomische und politische Verschiebungen größten Ausmaßes stattfinden, von denen wir kaum Kenntnis bekommen, geschweige denn, dass wir an ihnen beteiligt wären. Die Art und Weise der „Lufthansa-Rettung“ gibt dafür ein prägnantes wirtschaftliches Beispiel. Statt eines möglichen klimafreundlichen, sozialen und ökologischen Umbaus der Wirtschaft ist zu erwarten, dass der neoliberale Umbau der Wirtschaft und aller gesellschaftlichen Bereiche wie Bildungs-, Gesundheitswesen oder Kultur einen bedeutenden Schub erhält.

Das Jonglieren mit Unwissen, Ungenauigkeiten und Gerüchten als Methoden der Panikmache erzeugte in atemberaubender Geschwindigkeit eine fatale Melange von Angst und Autoritarismus, die zu einer machtkonformen Disziplinierung des Diskurses führte. Das faktische Verbot von Demonstrationen mittels Corona-Auflagen zerstörte den öffentlichen Raum der politischen Meinungsäußerung. Zugleich erlebt der Vorwurf „Verschwörungstheoretiker“ gegen Kritiker der autoritären Corona-Politik eine ungeahnte mediale Karriere, die eine brachiale Diskursvergiftung darstellt.

Der Lockdown als Mittel der Krisenbewältigung in einigen Ländern, darunter Deutschland, wirkte sich gravierend auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, Wirtschaft, Politik, Gesundheitswesen und Bildung aus. Die dort entstandenen Zusammenbrüche und Umstrukturierungen werden weitere tiefgreifende Krisen hervorbringen, mit denen wir noch auf Jahre hinaus zu tun haben werden. Die Spaltung der Gesellschaft, die soziale Ungleichheit, wirtschaftliche Zusammenbrüche, Arbeitslosigkeit und psychische Belastungen werden in dramatischer Weise zunehmen.

Die Verlängerung der Gültigkeit der Maßnahmen über den Zeitpunkt der offiziellen Erklärung der Beendigung der Pandemie hinaus lässt die In-Permanenz-Stellung dieser Maßnahmen erwarten, wie auch eine Totalisierung der Kontrolle unserer Bewegungen, Tätigkeiten und Kontakte. „Apps“ sollen die Kontrolle und Überwachung der Bevölkerung ermöglichen und damit demokratische und europäische Regulierungs- und Entscheidungsmechanismen mittels „Digitalisierung“ aushebeln. Der Staat droht, sich zu einem Überwachungsstaat zu entwickeln.

Die Perspektive dieser Entwicklung ist allerdings offen. Offen ist auch, in welche Richtung die aus der Krise entstehenden neuen Initiativen verschiedener gesellschaftskritischer Akteure die Gesellschaft führen werden. Bleiben diese Akteure im Sumpf der Dialektik von illusionärer Hoffnung und enttäuschter Resignation stecken oder entwickeln sie wirkliche gesellschaftliche Alternativen.

Die Neue Gesellschaft für Psychologie (NGfP) will diese Erscheinungen und Prozesse kritisch und wissenschaftlich hinterfragen und ruft deshalb alle daran interessierten Menschen auf, sich mit Vorträgen und/oder Buchbeiträgen an der Aufarbeitung der Hintergründe der als Corona-Krise bezeichneten (weltweiten) Entwicklung zu beteiligen.

Themenbereiche:

  • Krise als Motor der kapitalistischen Selbstbewegung

  • Angst als Herrschaftsmittel

  • Angst und Autoritarismus

  • Unwissen, Gerücht als Methoden der Panikmache

  • Verschwörungstheorie“ als Mittel der Diskursvergiftung

  • Aufhebung der Grundrechte, Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Aufenthaltsfreiheit

  • Digitalisierungsschub

  • Auf dem Weg zum Überwachungsstaat

  • Internationale Beziehungen in der Krise

  • Krise als Chance, Dialektik von illusionärer Hoffnung und enttäuschter Resignation

Im Rahmen unserer Kongressreihe und den darauf aufbauenden Kongressbänden planen wir unseren kommenden Kongress mit dem Arbeitstitel „Krise: Ursachen, Erscheinungen, Wirkung“ für voraussichtlich 25. bis 27. Februar 2021 in Berlin.

Wir laden alle Interessentinnen und Interessenten dazu ein, ihren Beitrag zu dieser Diskussion in Gestalt eines Abstracts für Publikation und/oder Kongress bis zum 30. September 2020 an uns zu schicken: kongress-orga@ngfp.de.

In welcher Form der Kongress stattfindet, wird rechtzeitig, entsprechend der gesundheitspolitischen Situation entschieden. Der Kongressband wird auf alle Fälle erarbeitet und herausgegeben.

Klaus-Jürgen Bruder und Christoph Bialluch

NGfP Kongress 2020

»Digitalisierung« – Sirenengesänge oder Schlachtruf der »Kannibalistischen Weltordnung«

Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie vom 6. bis 7. März 2020 in Berlin

mit Jürgen Hardt, Detlef Hartmann, Andrea Kleeberg-Niepage, Christoph Marischka, Bijan Moini, Bernd Nielsen, Werner Rügemer, Sabrina Saase, Jorinde Schulz, Werner Seppmann, Günter Steigerwald, Magda von Garrel, Friedrich Voßkühler und Klaus-Jürgen Bruder.

»Digitale Revolution«, »Digitalisierung«, »Digitalpakt« und »5G-Mobilfunk«, »Internet der Dinge«, »Künstliche Intelligenz« (Blockchaining, Abschaffung des Bargeldes, autonomes Fahren etc.) lauten die Refrains des Sirenengesangs, die von den Eliten in Politik und Wirtschaft angestimmt werden.

Digitalisierung ist Staatsaufgabe höchster Priorität. Das Feld ist bereits gut vorbereitet. Dennoch regen sich Kritik und zum Teil auch Widerstand gegen einen weiteren, intensivierten Ausbau der Digitaltechnologie: Die Möglichkeit einer digitalen Totalüberwachung wird ebenso vorstellbar, wie der Verlust von immens vielen Arbeitsplätzen, von Privatheit, persönlicher Freiheit und demokratischer Teilhabe, psychischer und physischer Unversehrtheit.

Der Kongress stellt sich dem Thema der Digitalisierung in unterschiedlichen Facetten und Bereichen: Telematik und Digitalisierung der Psychotherapie, Digitalisierung der Arbeitswelt, des Gesundheitswesens, der Schule und des Bildungswesens, Digitalisierung der Militärischen Einsätze, Überwachung und soziale Kontrolle, und die Perspektiven des Widerstands dagegen.

Das Programm mit organisatorischen Hinweisen finden Sie hier: NGfP_2020_Programm

(Den inzwischen abgelaufenen CfP finden Sie unter: https://www.ngfp.de/2019/06/cfp-ngfp-2020/)

Zur Anmeldung: https://www.ngfp.de/veranstaltungen/digitalisierung/

Solidarität mit Clara Tempel – Resolution des NGfP Kongresses

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses der Neuen Gesellschaft für Psychologie 2019 mit dem Titel “Krieg nach innen – Krieg nach außen. Die Intellektuellen als Stützen der Gesellschaft?” haben ihre Solidarität mit der Friedensaktivistin Clara Tempel (vom Jugendnetzwerk für politische Aktionen) und mit ihrer Aktion zivilen Ungehorsams gegen die atomare Hochrüstung erklärt. Clara Tempel ist zu einer Ersatzfreiheitsstrafe in der JVA Hildesheim verurteilt worden, die sie am 21. März 2019 antreten wird. Es ist nicht ihr Engagement, das vom Gesetz verfolgt werden sollte, sondern die Entwicklung und Verbreitung von Atomwaffen, zu deren baldiger Vernichtung sich bereits die atomar bewaffneten Unterzeichnerstaaten des Atomwaffensperrvertrags von 1970 in aller Form verpflichtet hatten. Ein
mutiges und konsequentes Engagement wie das Clara Tempels ist von entscheidender Bedeutung, um das für unsere Zivilisation überlebenswichtige Ziel der Beseitigung aller Massenvernichtungswaffen zu erreichen.

NGfP Kongress 2019

Krieg nach innen, Krieg nach außen. – Die Intellektuellen als Stützen der Gesellschaft?

Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie vom 7. März 2019 bis 10. März 2019 in Berlin

Das Programm: Kongressprogramm 2019 [pdf]
Programmübersicht: Programmübersicht [pdf]

Zur Beachtung: Zwei Kongressorte!
Wegen Problemen bei der Raumreservierung müssen wir den Kongress an zwei Standorten abhalten.
Der Kongress findet Donnerstag und Freitag (7. und 8. März 2019) am Kongressstandort 1 statt:
Franz-Mehring-Platz 1 in 10243 Berlin. (Nähe Berlin Ostbahnhof).
Der Kongress findet am Samstag (9. März 2019) am Kongressstandort 2 statt:
Tagungswerk in der Lindenstraße 85 in 10969 Berlin (Nähe des Jüdischen Museums).
Die Mitgliederversammlung am Sonntag (10.März 2019) findet wieder am Kongressstandort 1 statt: Franz-Mehring-Platz 1 in 10243 Berlin. (Nähe Berlin Ostbahnhof).

ZUR ANMELDUNG: https://www.ngfp.de/veranstaltungen/krieg-nach-innen-krieg-nach-aussen/

Nachlese zum NGfP Kongress

In der jW gab es vor und nach dem Kongress einige schöne Artikel und Interviews von Christa Schaffmann:
jw 051 am 1.3.18
jw 054 am 5.3.18
jw 062 am 14.3.18
Ebenso erschienen bereits in der Ausgabe vom 28.02.18 im Schattenblick zahlreiche Artikel und Interviews. U.a. mit einer Vorschau auf den Vortrag von Jürgen Hardt und Interviews mit Elke Steven und Prof. Dr. Andrea Kleeberg-Niepage. Am 18.03.18 erschien des weiteren ein Bericht über den Vortrag von Friedrich Voßkühler: Die Enkel der Frankfurter Schule – Konfrontationseinbrüche. http://www.schattenblick.de/infopool/sozial/report/sorb0048.html

In der Neuen Rheinischen Zeitung 651 vom 21.03.2018 gibt es einige Artikel rund um den Kongress:

Und hier finden Sie bereits Karl Heinz Roths Kongressvortrag “Die Große Verweigerung 1968 – und heute?”

Ebenfalls ein Interview mit Klaus-Jürgen Bruder im Rubikon vor dem Kongress:
Opposition ist, was die Verhältnisse zum tanzen bringt, als [pdf]
Nach dem Kongress schreibt Peter Nowak auf derFreitag und telepolis.de.
Und im Forum gibt es jede Menge Leser-Kommentare: ein ausgewählter…

Außerdem ein Kongress-Artikel in Neues Deutschland: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1081992.neue-gesellschaft-fuer-psychologie-wer-zornig-ist-kann-sich-verrennen.html
Sowie ein Kommentar dazu von Uli Gellermann: http://www.rationalgalerie.de/kritik/nd-macht-in-schweinejournalismus.html

NGfP Kongress 2018

Die Paralyse der Kritik: eine Gesellschaft ohne Opposition

(Herbert Marcuse)

Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie
vom 8. bis 11. März 2018

mit Unterstützung und in den Räumen
der Rosa-Luxemburg Stiftung in Berlin

Den Call for papers finden Sie hier als Datei [pdf]

Und das vorläufige Programm: Kongressprogramm [pdf]

Der Flyer: Kongressflyer 2018 [pdf]

Tagungsgebühren

Gruppe I: Regulärer Preis: 140€ (bis 31.01.18: 120€)

Gruppe II: Mitglieder der NGfP: 90€ (bis 31.01.2018: 70€)

Gruppe III: Personen mit niedrigem Einkommen, Studierende und PsychotherapieausbildungskandidatInnen: 35€ (bis 31.01.2018: 25€).

Gruppe IV: Für Menschen, die kaum etwas erübrigen können, gibt es ein begrenztes Kontingent an noch stärker reduzierten Karten. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall per Email an uns kongress-orga@ngfp.de

Fachfremde PartnerInnen von TeilnehmerInnen der Gruppen I und II können uns hinsichtlich reduzierter Teilnahmegebühren per Email anschreiben.

In den Tagungsgebühren sind kleine Imbisse und Pausengetränke enthalten.

Wenn Sie am geselligen Abend mit kleinem Buffet und Getränken teilnehmen möchten, bitten wir zusätzlich um einen Beitrag von 16€, ermässigt für Personen mit niedrigem Einkommen, Studierende und PsychotherapieausbildungskandidatInnen 8€.

Anmeldung

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder

Für diese Veranstaltung können keine Buchungen mehr entgegengenommen werden. Die Buchungsfrist ist vorbei.

Nach der Buchung bekommen Sie eine Email mit Hinweisen zur Überweisung der Gesamtsumme auf das Bankkonto der NGfP.

CfP für den NGfP Kongress 2018 – “Gesellschaft ohne Opposition”

Wir wollen dieses Mal über die Analysen der „Gesellschaft ohne Opposition“, wie Marcuse die unsrige genannt hatte, und über die Perspektiven jenseits dieser Gesellschaft diskutieren. 

Wir laden Sie / Euch dazu herzlich ein, Vorschläge und Ideen für Vorträge bis zum 16.09.2017 zu schicken, oder auch andere mögliche Referentinnen zu nennen.

Der CfP als PDF: CfP NGfP Kongress 2018

Krieg um die Köpfe – Kongress der neuen Gesellschaft für Psychologie vom 5. – 8. März 2015 in Berlin

KudK

Krieg um die Köpfe – Der Diskurs der »Verantwortungsübernahme«

Kongress der neuen Gesellschaft für Psychologie vom 5. – 8. März 2015 in Berlin

Das aktualisierte Programm mit Lageplänen der Räume und organisatorischen Hinweisen auf der letzten Seite finden Sie hier: NGfP_2015_Krieg_um_die Koepfe_Programm_neu.pdf

Den aktuellen Flyer finden Sie hier: NGfP_KudK_Flyer.pdf

Am 7.und 8. März 2014 fand das Symposium der Neuen Gesellschaft für Psychologie zum Thema »Krieg und Frieden« mit knapp 100 Teilnehmenden statt. Es war ein großer Erfolg: neben einem Überblick über verschiedene Teilbereiche haben die Diskussionen zur Vorbereitung der geplanten Tagung 2015 beigetragen und zum Beschluss einer Stellungnahme gegen die Vereinbarung der Bundespsychotherapeutenkammer mit der Bundeswehr zur Behandlung von Soldaten außerhalb der kassenärztlichen Versorgung, die sich in die rechtlichen Vorgaben zur truppenärztlichen Versorgung einpasst, geführt. Der nachfolgende Offene Brief an den Präsidenten der BPtK fand in kürzester Zeit zahlreiche Mitunterzeichner. (Sie können ihn auf unserer Website www.ngfp.de einsehen.)

Wir wollen die 2014 begonnene multiperspektivische Diskussion auf dem anstehenden Kongress im März 2015 fortsetzen. Dazu liegt eine Vielzahl von Beitragsankündigungen vor – in noch größerer thematischer Breite als 2014. Für den Eröffnungsvortrag konnten wir Prof. Dr. Moshe Zuckermann, Tel Aviv, gewinnen, der sich die innere Veränderung einer Gesellschaft im Krieg am Beispiel Israels zum Thema genommen hat.

In sieben Vormittagsveranstaltungen und sieben nach thematischen Schwerpunkten ausgerichteten Panels an den Nachmittagen geht es aus prospektivem wie auch retrospektivem Blickwinkel um die Einstimmung der Bevölkerung auf die scheinbare Notwendigkeit und Unausweichlichkeit der Beteiligung an Kriegen, um mediale Formierungs- und politische Entscheidungsprozesse, um Kriegs- und Leiderfahrungen und deren scheinbare »Verarbeitbarkeit«, um militärstrategisches Kalkül, um völker- und verfassungsrechtliche Normen und deren Verletzbarkeit, um die literarische und philosophische Auseinandersetzung mit den Phänomenen Macht, Gewalt und Krieg und vieles mehr. Psychologie und Psychotherapie, Psychologen und Psychotherapeuten sind in diese Entwicklung einbezogen und die Frage, inwieweit sie ihrem Selbstverständnis nach als relativ autonome Subjekte Kontur gewinnen oder lediglich als Sub-jekte, Unterworfene, den Tendenzen der Macht folgen, ist dringlich.

Das aktualisierte Programm mit Lageplänen der Räume und organisatorischen Hinweisen auf der letzten Seite finden Sie hier: NGfP_2015_Krieg_um_die Koepfe_Programm_neu.pdf

Eine ältere Programmversion finden sie hier: NGfP_2015_Krieg_um_die Koepfe_Programm.pdf

Weiteres zum vergangenen Symposium, unter anderem auch die verschiedene Vortragstexte, finden Sie hier: http://ngfp.de/2014/07/symposium-2014-kongress-2015-zum-thema-krieg-und-frieden/

NGfP Kongress 2012

Call for Papers

Sozialpsychologie des Kapitalismus heute – Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie

Zur Aktualität Peter Brückners

1. – 4. März 2012 in Berlin

„Arbeitskraftunternehmer“ unter hohem Flexibilitäts- und Anpassungsdruck einerseits, Arbeitslose und prekär Beschäftigte ohne Qualifikationsperspektive andererseits, Ökonomisierung aller Gesellschaftsbereiche, Bildung und Gesundheitswesen eingeschlossen, öffentliche Armut und hochgradige Verschuldung gegenüber z. T. extremem privatem Reichtum kennzeichnen die kapitalistische Krisendynamik der Gegenwart.

Diese innergesellschaftliche Ungleichentwicklung und mehr noch die innereuropäische und globale Dynamik von Akkumulation und Verarmung produzieren Spannungen, die durch Politik und Medien in der Perspektive von Krise und Instabilität gehalten und in rechtspopulistische und rassistische Einstellungen gelenkt werden. Außenpolitisch wird damit militärische Intervention als „ultima ratio“ darstellbar.

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