60 Jahre nach den Göttinger 18: Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus Verantwortung „Nein“ gesagt zu haben zum deutschen Griff zur Atombombe, das ist die historische Leistung der  Wissenschaftler, die
1957 den Aufruf der Göttinger 18 unterzeichneten und eine Mitarbeit an der Bombe verweigerten.

Weiterhin „Nein“ zur Atombombe zu sagen ist 60 Jahre danach von bleibender, dramatischer Aktualität – nicht nur wegen der milliardenschweren “Modernisierungsprogrammen” in allen Atomwaffenstaaten. Die Weigerung der Bundesregierung, sich an den UN-Verhandlungen zu einem Verbot von Atomwaffen zu beteiligen, ist ein politscher Skandal. Welchen Wert haben dann einmütige Beschlüsse des Deutschen Bundestages für eine Welt ohne Atomwaffen?

Die neu aufkommende Diskussion über einen deutschen Griff zur Bombe oder einer europäischen Atombombe als Reaktion auf die Politik eines aufrüstungswütigen Präsidenten der USA zeigt, Atomwaffen und ihre Abschaffung müssen wieder ein gesellschaftliches Thema werden.

Dazu soll die Veranstaltung „60 Jahre nach den Göttinger 18:
Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht“ am 6. April 2017 an der HU Berlin beitragen.

Es gilt die Mahnung: nie wieder Hiroshima, nie wieder Nagasaki!

Wir würden uns auf Ihre Teilnahme an der öffentlichen Veranstaltung freuen. Bitte finden Sie das Programm anbei oder auf www.ialana.de. Um eine kurze Anmeldung an info@ialana.de wird gebeten.

Mit freundlichen Grüßen,

Lucas Wirl

10. Mitteldeutsche Psychiatrietage 2015

Wir möchten auf die 10. Mitteldeutsche Psychiatrietage 2015 hinweisen:

Homepage:
www.mdp-kongress.de 

Veranstaltungsdatum:
04. – 05. September 2015 in Leipzig

Veranstaltungsort:
KUBUS Leipzig
Permoserstraße 15
04318 Leipzig

Veranstalter:
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Tagungsleitung:
Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
Prof. Dr. Hubertus Himmerich

Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Universitätsklinikum Leipzig

Abstracteinreichung:
Die Deadline für die Abstracteinreichung endet am 30.04.2015.
Angenommene Abstracts werden als Freie Vorträge oder Poster in das Programm integriert.

(mehr …)

Call for papers: Diversität und Ungleichheit

Diversität und Ungleichheit: Analytische Zugänge und professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit
Jahrestagung der DGSA vom 25.-26.11.2011 an der Evangelischen Hochschule Dresden

Diversität und Ungleichheit sind Konzepte, die verstärkt Eingang in sozialwissenschaftliche Diskurse gefunden haben. Wurden diese Konzepte lange Zeit nur in den Dimensionen Geschlecht, soziale Schicht und ethnischer Herkunft diskutiert, hat sich die Forschung in jüngster Zeit zunehmend in Richtung jeweils situativ zu beschreibender Verbindungen verschiedener Dimensionen mit Blick auf die darin enthaltenen Diskriminierungen und Potentiale ausgeweitet. Die mit Globalisierung, Individualisierung und Pluralisierung verbundenen, widersprüchlichen Prozesse von Migration, Ausdifferenzierung von Lebenswelten und Lebensweisen sowie der Neujustierung der Geschlechterverhältnisse führen vielfach zu gesellschaftlichen und individuellen Verunsicherungen und Spannungen sowie zu gesellschaftlichem Ausschluss. In den vorhanden kulturellen, sozialen und geschlechtlichen Unterschieden und Ungleichheiten können aber auch Potentiale der individuellen und sozialen Emanzipation aus unbefriedigenden Lebenswirklichkeiten liegen.
(mehr …)