|
|
Die Neue Gesellschaft für Psychologie e.V. ist ein Zusammenschluss von WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus der Psychologie und deren Nachbarprofessionen. Ihr gemeinsames Ziel ist die methoden- und gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit psychologischen Themen. Zu diesem Zweck bemüht sich die NGfP um eine fächerübergreifende Zusammenarbeit sowie um die Überwindung der Spaltung von Wissenschaft und Praxis.
Die Zeitschrift der NGfP ist das Journal für Psychologie
Hrsg. des Themenschwerpunkts: Andrea Birbaumer, Irene Strasser
siehe auch http://www.journal-fuer-psychologie.de/call-genderforschung.html#c502
Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Genderthemen lässt sich in den meisten sozialwissenschaftlichen Disziplinen besser nachzeichnen als in der Psychologie. Die Psychologie als weiblich dominiertes Berufsfeld und ihre Verankerung in der Wissenschaft stellt für uns ein bedeutendes und interessantes Spannungsfeld dar.
In der psychologischen Praxis zeigt sich die Diskrepanz zwischen der großen Anzahl der psychologisch tätigen Frauen und deren marginalen Repräsentation in den Führungseben deutlich. Psychologinnen bilden sich weiter, erwerben immer neue Qualifikationen, die ihnen zwar den Einstieg in diverse Berufsfelder, selten aber den Aufstieg ermöglichen. » weiterlesen «
Wir laden alle Freunde und Mitglieder der Neuen Gesellschaft für Psychologie ein zu einem Frühjahrsseminar:
„Bologna und die neuen Proteste“
zur Diskussion über die Veränderung der Hochschullandschaft, den studententischen Protest und der Rolle der NGfP und ihres Wissenschaftsverständnisses.
Wir denken nicht an umfangreiche Referate, sondern an ein offenes Diskussionsforum mit Statements aller Beteiligten, in denen sie die unterschiedlichen Erfahrungen und Überlegungen zur Verfügung stellen können.
Wir treffen uns Am Samstag, den 29. Mai 2010 von 13 bis 17 Uhr. Der genaue Ort wird in Kürze bekannt gegeben.
Die Diskussion soll auch der Vorbereitung der im Herbst stattfindenden Jahrestagung der NGfP dienen.
Sie sind herzlich eingeladen, Freunde und Interessierte mitzubringen. Wir bitten um Anmeldung per e-mail an: fruehjahrsseminar@ngfp.de
Der Vorstand
Klaus-Jürgen Bruder
Günter Meyer
Die Neue Gesellschaft für Psychologie kooperiert mit dem Social Science Blog, einem Netzwerk auf Community Basis, dass über aktuelle Konferenzen, Journal- und Buchpublikationen, Call for Papers sowie weitere Veranstaltungen mit dem Fokus auf kritische Sozialwissenschaften informiert.
Mehr Informationen unter www.socialscienceblog.org
Call For Papers (Extended Deadline)
Marxism and Psychology Conference
The University of Prince Edward Island
August 5-7, 2010
Website: http://vre.upei.ca/mprg/
Contact: marfken@upei.ca
Submission Deadline: February 1, 2010 (Extended Deadline)
In the history of social thought, it is difficult to find a more divisive figure than Karl Marx. For many, the mere mention of his name conjures up images of totalitarian regimes dominating nearly every aspect of an individual’s existence. Yet for others, Marx’s critique of the capitalist mode of production draws attention to the fact that our beliefs, thoughts, and desires inevitably emerge against the background of specific cultural, historical, and social practices.
The purpose of this conference is to bring students, scholars, and activists together to discuss exciting issues at the intersection of Marxism and Psychology. While it is clear that a number of organizations are making important contributions to this area of study, we believe that the time is right to open up a space for students, scholars, and activists from a variety of disciplinary backgrounds to reflect on the role that Marxism can play in psychological theory, research, and practice.
In bringing together scholars at the forefront of research in Marxism and Psychology, we also hope to give new students and activists an opportunity to interact with individuals who have made significant contributions within this area. By organizing an impressive collection of plenary participants, we hope to foster an environment where students, activists, and scholars can identify potential graduate advisors, research assistants, and participatory investigators. This year, confirmed plenary participants include: » weiterlesen «
Wie Sie sicher gemerkt haben, war die NGfP Website in den letzten drei Tagen nicht zu erreichen. Grund dafür war ein technischer Fehler, dessen Ursache zunächst nur schwer zu finden war. Jetzt steht die Seite jedoch wieder in vollem Funktionsumfang zur Verfügung.
Danke an Björn und Peter.
Kurzbeschreibung des Buches:
Although the idea of hindsight is frequently associated with the biases, distortions, and outright lies of memory–as in the infamous “20-20” scenario or the conviction that one “knew it all along” – Mark Freeman maintains that this process of looking backward over the terrain of the past can also serve as a profound source of insight, understanding, and self-knowledge. Consider Tolstoy’s harrowing tale of Ivan Ilych, revisiting his past on the eve of his death, only to realize that the life he had been living was a lie. Consider as well the many times in our own lives when, upon reviewing the past, we are able to see what we could not, or would not, see earlier on.
Hindsight is also intimately connected to what Freeman calls narrative reflection: Through the distance conferred by time, we can look back on past experiences and see them anew, as episodes in an evolving story. As important as “being in the now” and “living in the moment” are, it is no less important to pause at times and, by looking backward, seek to discern those aspects of
experience that might otherwise escape our notice. Far from necessarily leading to deception and lies, therefore, hindsight can lead to wisdom and indeed truth – of a sort, Freeman contends, that is only available in retrospect.
In addition to serving as a central site of self-knowledge, hindsight plays an integral role in the process of moral growth. For, through hindsight, there emerges the opportunity not only to see the possible errors of our ways but to transcend them and thereby to move on to better ways of being in the world. Drawing on psychology, philosophy, literature, and personal experience, this wide-ranging volume offers an insightful and engaging exploration of the role of hindsight both in discerning the personal past and in deepening moral life. » weiterlesen «
Die NGfP begrüßt den geplanten Ausbau des Archivs für Lebenslaufforschung (ALLF), Universität Bremen, zu einem bundesweiten Servicezentrum für qualitative Daten.
Die Notwendigkeit von freiem Zugang (bei Einhaltung aller datenschutzrechlichen Bestimmungen) wird zunehmend diskutiert (u.a. durch die DFG, OECD, Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen). Eine bedarfsgerechte Bereitstellung von qualitativen Primärdaten für die Nachnutzung in Forschung und Lehre erscheint für die hiesige Forschung dringend geboten; dies zeigen nicht nur die Ergebnisse der sog. “Machbarkeitsstudie” sondern auch vergleichbare Servicezentren in anderen europäischen Ländern (etwa das ESDS Qualidata in Essex, GB).
Die Sekundärnutzung von qualitativen Primärdaten eröffnet insbesondere: vertiefende Analysen spezifischer Aspekte aus Erststudien, die Integration von Daten aus mehrerer Studien und die Einbindung von Daten in follow-up Studien.
Mit der Bereitstellung von Primärdaten wird das vielfach diskutierte Anliegen zu Open Access ? Wissenschaft als öffentliches Gut ? um eine weitere Umsetzung erweitert und die Nachnutzung und Sekundäranalyse bietet zudem auch eine Möglichkeit, zu der Forderung nach Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis (DFG) beizutragen.
Die NGfP sieht in der Initiative des ALLF vielfältige Möglichkeiten für eine verbesserte Forschungspraxis und Methodenausbildung und unterstützt daher die Einrichtung des Servicezentrums mit Nachdruck.
Dem Bundestag liegt eine Petition zum kostenfreien Zugang von wissenschaftlichen Publikationen (Open Access) aus öffentlich geförderter Forschung vor. Die Online-Petition für Open Access hat bereits über 20.000 Mitzeichner und kann bis zum 22. Dezember 2009 unterzeichnet werden.
Die NGfP möchte ganz ausdrücklich dazu ermuntern, die Petition mitzuzeichnen und zu unterstützen. Zur Petition geht es hier:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=7922
zum Heft
Erschienen ist die 3. Ausgabe des Jahrgangs 2009 des Journal für Psychologie, der Online-Zeitschrift der Neuen Gesellschaft für Psychologie, mit ausgewählten Einzelbeiträgen, herausgegeben von Peter Mattes (Berlin/Wien) und Jarg Bergold (Berlin).
Sie enthält zunächst zwei methoden- und konzeptkritische Beiträge: ein Gespräch zwischen einem Psychologieprofessor und seinen Söhnen, einem Physiker und einem Techniker, zum Thema „Physik verhält sich zu Ingenieurwissenschaften wie Psychologische Grundlagenforschung zu ‚Psychoklempnerei’? Eine interdisziplinäre Replik und weiterführende Fragen zur gegenwärtigen Psychologie“ (Ernst F. Plaum, Burkhard M. Plaum & Wätzold V. Plaum) sowie von Stefan Thomas „Grundbegriffe einer Psychologie des Alltags: Eine Wiederannährung an die Sozialwissenschaften“. Dem folgen zwei subjektwissenschaftliche Untersuchungen zur koordinierenden Funktion des Sprechens von Jürgen Messing & Anke Werani („Sprechend koordinieren“) sowie von Anke Werani „Die Rolle inneren Sprechens beim Problemlösen“, eine empirische Untersuchung. Christiane Kiese-Himmel & Marcus Reeh berichten in „Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen in einer klinischen Ambulanz: Anspruch und Wirklichkeit“ von ihren institutionellen Erfahrungen. Der Beitrag von Gerald Dōkō Virtbauer, „Intersubjektivität in Mahāyāna-Buddhismus und relationaler Psychoanalyse“ ist eine transkulturelle Betrachtung. Und die Ausgabe wird abgeschlossen mit einer empirischen Untersuchung zur Arbeit von Prostituierten: „Psychologische Aspekte der Prostitution
“ von Susanne Dierich.
Wie immer sind die Texte in Open Access abrufbar, unter www.journal-fuer-psychologie.de/jfp-3-2009.html.
Zum Film: Angeregt durch Dokumente des Frankfurter Auschwitz Prozesses, begann der amerikanische Wissenschaftler Robert Jay Lifton seine Forschung über die Verstrickung der Medizin in den Holocaust und alle politischen Gewaltakte bis heute. Lifton beschränkt sich dabei nicht nur auf die Betrachtung der historischen Hintergründe sondern wirft auch die Frage nach Ethik und Moral in der modernen Medizin auf. Dabei entstanden in wochenlangen Gesprächen Bilder voller psychologischer Abgründe.
Kinostart: 03.12.2009
Ein Expertengespräch findet am 06. Dezember um 15:00 Uhr statt.
Ort: BABYLON Berlin Mitte
Rosa Luxemburg Str. 30
10178 Berlin
Kartenreservierungen unter 030/2425969
www.babylonberlin.de
|
|