Spendenaufruf – erster Dank und neues Konto

Während und nach dem diesjährigen NGfP Kongress haben wir einen Spendenaufruf (s.u.) gestartet. Mittlerweile sind bereits über 2000€ gespendet worden – wir danken hier allen Spender*innen!

Außerdem hat die NGfP die Bank gewechselt. Nachdem die Berliner Bank durch die Deutsche Bank gekauft wurde, wollten wir uns nach einer neuen Bank umsehen. Entschieden haben wir uns für ein Konto bei der Ethikbank und Sie können nun Überweisungen auf folgendes Konto tätigen:

Neue Gesellschaft für Psychologie e.V.
IBAN: DE56 8309 4495 0003 4129 11
BIC: GENODEF1ETK

 

Wir brauchen Ihre/Deine Unterstützung!

Die Neue Gesellschaft für Psychologie e.V. ist ein Zusammenschluss von WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus der Psychologie und den Sozialwissenschaften. Ihr gemeinsames Ziel ist die methoden- und gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit psychologischen Themen und politischen und sozialen Gegenwartsproblemen. Zu diesem Zweck bemüht sich die NGfP um eine fächerübergreifende Zusammenarbeit sowie um die Überwindung der Spaltung von Wissenschaft und Praxis.

Um unabhängig zu bleiben, nehmen wir keine Spenden von Konzernen, Banken, Versicherungen und Lobbyisten. Unsere Einnahmequellen speisen sich allein aus unseren Mitglieder- und Konferenzbeiträgen. Für Spenden von Kolleg*innen, Teilnehmer*innen und Sympathisant*innen sind wir deshalb dankbar.

Mit den Spenden können wir unsere jährlichen Kongresse (Saal- und Seminarraummieten, die Pausenversorgung, Büchertische und Unterstützung von mittellosen Kollegen) finanzieren.

Die diesjährige Konferenz fand zum Thema „Krieg nach innen, Krieg nach außen. Die Intellektuellen als Stützen der Gesellschaft?“ statt. Gerade dieses Jahr hatten wir beim Rekurrieren von Räumen große Probleme und müssen den Kongress an zwei Veranstaltungsorten stattfinden lassen, was zusätzliche Einnahmen erfordert.

Wir danken Ihnen herzlich!

Klaus-Jürgen Bruder, Christoph Bialluch, Bernd Leuterer (Vorstand der NGfP)

CfP Communities of Solidarity. Gemeinschaft, Partizipation und Gemeinwohl

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vom 21.06.-22.06.2019 findet die Abschlussveranstaltung des vom BMBF geförderten Forschungsprojektes der Fachhochschule Potsdam „Mehrgenerationen in die Platte – Gemeinschaft und intergenerationaler Transfer für eine selbstbestimmte Lebensführung im Alter“ statt. Unter dem Titel “Communities of Solidarity. Gemeinschaft, Partizipation und Gemeinwohl” wollen wir Forschungs- und Theorieperspektiven zusammenbringen, die sich mit solidarischen Gemeinschaftsprojekten beschäftigen und den Blick auf unterschiedliche Ansätze zur Herstellung
von solidarischen Gemeinschaft in Sozialräumen, Nachbarschaften und Projekten werfen.

Wir möchten Sie einladen, sich an der Tagung mit einem Beitrag z.B. in Form eines Panelvortrags oder einem Poster zu beteiligen. Alle weiteren Informationen finden Sie auf dem beigefügten Call for Papers. [pdf]

Einsendeschluss ist der 30.04.2019.

Viele Grüße
Stefan Thomas, Tanja Ehmann, David Scheller

Einige Veröffentlichungen anlässlich des NGfP-Kongresses 2019

Auf Rubikon
Interview mit E.U. von Weizsäcker
https://www.rubikon.news/artikel/die-neue-aufklarung
Artikel von E.U. von Weizsäcker
https://www.rubikon.news/artikel/die-krise-der-vollen-welt
Artikel von K.-J. Bruder
https://www.rubikon.news/artikel/die-psychotricks-des-kapitals
Artikel von Michael Schneider
https://www.rubikon.news/artikel/die-medienintellektuellen
Artikel von Werner Ruf
https://www.rubikon.news/artikel/marktgerechter-frieden
Dienstbare Geister. Die meisten Intellektuellen lassen sich willig als Mietmäuler der Mächtigen einspannen. NGfP-Kongress in Berlin.
von Stefan Korinth
https://www.rubikon.news/artikel/dienstbare-geister

In NRhZ
Muth haben… um des Überlebens willen – Interview mit Klaus-Jürgen Bruder
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=25687
Der 11. September 2001: Für manche ist die Realität nur schwer zu verdauen Interview von Anneliese Fikentscher mit Ansgar Schneider
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=25708
Wie organisierte Propaganda kritische Intellektuelle diffamiert – und etablierte Intellektuelle als Lakaien für den Krieg nach innen und nach außen dienen
Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie (NGfP), Berlin, 7. bis 10.3.2019
Von Felicitas Rabe
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=25744

Auf Schattenblick
Kritik der Politischen Psychologie muss deutlicher werden – Interview mit K.-J.Bruder
http://www.schattenblick.de/infopool/sozial/report/sori0044.html
Wissenschaftliche Freiheit bei der Bearbeitung und Beeinflussung existenzieller Gegenwartsprobleme / Text zum Referat von Raina Zimmering beim NGfP-Kongress
http://www.schattenblick.de/infopool/sozial/report/sorb0050.html
Neues Völkerrecht für neue Kriege
http://www.schattenblick.de/infopool/sozial/report/sori0045.html
http://www.schattenblick.de/da/2019/02/sb_190226_schattenblick_druckausgabe.pdf – Seite 19: Interview mit Norman Paech
Schattenblick BERICHT/052: Beteiligungsmodul Psychologie – intellektuelle Opportunität … (SB)
Christa Schaffmann; http://www.schattenblick.de/infopool/sozial/report/sorb0052.html

Und außerdem:

Kritik der Politischen Psychologie. Politische Psychologie als Sonderdisziplin? Politische Psychologie als Sonderdisziplin? Report Psychologie 44 / 3/2019, S. 2-3
http://klaus-juergen-bruder.de/wp-content/uploads/2019/03/Politische-Psychologie-als-Sonderdisziplin.pdf

Wie Krieg nach innen und außen vorbereitet wird – Kongress zur Rolle der Wissenschaft. Thilo Gräser.
https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20190314324329758-krieg-vorbereitung-forschung-kongress/

Die Rolle der Intellektuellen im neoliberalen Wirtschafts- und Kriegssystem
Von Felicitas Rabe
https://deutsch.rt.com/gesellschaft/86044-rolle-intellektuellen-im-neoliberalen-wirtschafts/

»Überrumpelte Bevölkerung zum Tölpel gemacht«. Krieg nach innen und außen: Psychologiekongress beschäftigt sich mit Rolle von Intellektuellen. Ein Gespräch mit Klaus-Jürgen Bruder. Interview: Kristian Stemmler
Aus: jW Ausgabe vom 15.01.2019, Seite 8 / Inland
https://www.jungewelt.de/artikel/347183.kritische-psychologen-%C3%BCber-krieg-%C3%BCberrumpelte-bev%C3%B6lkerung-zum-t%C3%B6lpel-gemacht.html

Presseerklärung der Neuen Gesellschaft für Psychologie e.V. zum Venezuela–Konflikt

Die Neue Gesellschaft für Psychologie e.V. ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus der Psychologie und den Sozialwissenschaften. Ihr gemeinsames Ziel ist die methoden- und gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit psychologischen Themen und politischen und sozialen Gegenwartsproblemen. Zu diesem Zweck bemüht sich die NGfP um eine Fächer übergreifende Zusammenarbeit sowie um die Überwindung der Spaltung von Wissenschaft und Praxis.

Wir sind über die Haltung der deutschen Regierung und der deutschen Medien im Venezuela-Konflikt aufs äußerste besorgt.

Als Bürger dieses Staates, als Psychologen, Wissenschaftler, Sozialwissenschaftler sind wir berechtigt und sehen uns in der Verantwortung, von der deutschen Regierung und den deutschen Medien eine völkerrechtskonforme Haltung und Politik, eine umfassende und wahrheitsgemäße Berichterstattung über die wichtigen internationalen Ereignisse und Konflikte, wie dem in Venezuela, zu erwarten und notfalls zu fordern.

Als Bürger verurteilen wir die Einmischung der deutschen Regierung in die Angelegenheiten eines souveränen Staates, wie dies durch die Anerkennung des selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guido in Venezuela und der Unterstützung der „Regimechange“- Politik der USA der Fall ist.

Wir befürchten, dass mit der völkerrechtswidrigen Einmischung in die Angelegenheiten eines anderen Staates durch die deutsche Regierung auch das politische Klima in unserem Land beschädigt wird. Wenn man dem Muster völkerrechtwidrigen Handelns folgt, könnte im Umkehrfall ebenso unsere Bevölkerung Opfer völkerrechtwidrigen Handelns werden.

Gleichzeitig macht uns die große Anzahl von einseitigen Berichterstattungen bis hin zu Desinformationen zum Venezuela-Konflikt besorgt. Damit wird das Recht des Bürgers auf wahrheitsgetreue, umfassende Information unterlaufen, was das Vertrauen in die Demokratie beschädigt und schnell zu einer Vergiftung des politischen und damit innenpolitischen Klimas und letztlich psychologisch zur Beschädigung des sozialen zwischenmenschlichen Miteinanders führen kann.

Der Vorstand der Neuen Gesellschaft für Psychologie
(Prof. Dr. Klaus-Jürgen Bruder, Dr. Christoph Bialluch, Diplom-Psychologe Bernd Leuterer)

Link: https://www.ngfp.de/wp-content/uploads/2019/02/Zimmering_Venezuela.pdf

Wir verweisen außerdem auf die Deklaration zum Venezuela-Konflikt (verfasst von Raina Zimmering)