Der Sieg der Atom-Lobby wird zum großen Vorbild

Riesenerfolg für die Energiekonzerne und ihre Lobbyarbeit: Unter Führung von RWE-Chef Jürgen Großmann erreichten sie eine Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke von zwölf Jahren. Ihr lautes Vorgehen dient anderen Branchen nun als Vorbild.
Das für Wirtschaftskapitäne eher schroffe Vorgehen ist auch für andere Branchen ein Lehrstück. Die Zeit der Diplomatie scheint vorbei, dröge Verbandsarbeit verläuft sich im Leeren. Stattdessen können Konzerne ihre Forderungen vor allem dann durchsetzen, wenn die Konzernchefs selbst die politische Bühne betreten, wenn sie unerschrocken auf Konfrontationskurs zur Regierung gehen und die für sie zuständigen Gewerkschaften als Partner gewinnen.

Quelle: Handelsblatt (n. Nachdenkseiten 08.09.2010)

Medium Energie-Journalist angebliche politische Ausrichtung laut Atomlobby
“FAZ” Andreas Mihm schwarz-gelb
“FAZ” Konrad Mrusek schwarz-gelb
“Wirtschaftswoche” Steffi Augter schwarz-gelb
“Wirtschaftswoche” Andreas Wildhagen schwarz-gelb
“Handelsblatt” Klaus Stratmann schwarz-gelb
“Handelsblatt” Daniel Delhaes schwarz-gelb
“Welt” Daniel Wetzel schwarz-grün
SPIEGEL Wolfgang J. Reuter schwarz-rot
SPIEGEL Frank Dohmen schwarz-rot
“FTD” Timm Krägenow gelb-grün
“FTD” Olaf Preuß gelb-grün
SPIEGEL ONLINE Anselm Waldermann rot-grün
“Süddeutsche Zeitung” Michael Bauchmüller rot-grün
“Süddeutsche Zeitung” Cerstin Gammelin rot-grün
“FR” Vera Gaserow grün
“taz” Nick Reimer grün
Quelle: PRGS (“Kommunikationskonzept Kernenergie”)